Das Stiftungskapital wurde aufgestockt – Kölnische Rundschau

WESSELING. Eine Aufstockung um 5000 Euro erfuhr das Stiftungskapital der Bürgerstiftung Wesseling am Mittwoch. Gemeinsam überreichten Markus Bärenfänger vom Vorstand der VR-Bank (r.) und Andreas Häßner, ebenfalls von der VR-Bank und gleichzeitig Kuratoriumsmitglied (l.), einen symbolischen Scheck über die runde Summe in der Niederlassung ihres Hauses an der Flach-Fengler-Straße an die Kuratorin der Stiftung, Jutta Graf und Stiftungsmitglied Harald Nauroschat. „Eine solche Stiftung braucht eine Unterstützung in der Startphase“, so VR-Vorstandsmitglied Bärenfänger.

Die im Jahr 2004 gegründete Stiftung unterstützt Projekte, die nicht von der öffentlichen Hand mitfinanziert werden. Darüber hinaus vergibt die Bürgerstiftung den „Leistungsoskar“, der diesmal unter anderem an eine Schulklasse verliehen wurde, die einen schwerbehinderten Schulkameraden nachhaltig unterstützt. Wer sich näher über die Arbeit und die Satzung der Wesselinger „Bürgerstiftung“ informieren möchte, kann dies auch im Internet unter der Adresse www.buergerstiftung-wesseling.de tun

Verleihung der Leistungsoskars – Werbekurier

Von Montserrat Manke

„Sie haben Werte und sind Vorbilder“
Wesseling. Festliche runde Tisch mit Damasttischdecken und zartrosa Rosen als Tischschmuck, blitzendes Besteck, ein erlesenes Menü, romantische Kerzen, gedimmtes Licht, ein roter Teppich vor der Bühne und Scheinwerfer: Die erste Oskarnacht im Rheinforum war elegant in Szene gesetzt worden.
Monatelang hatten die „Macher“ von der Bürgerstiftung Wesseling an dem festlichen Abend geplant, schließlich sollte mit dem Fest ein neuer glamouröser Meilenstein in der Wesselinger Gesellschaft gesetzt werden. Und – um es gleich vorweg zu nehmen – es ist gelungen: Das war die beste Veranstaltung in der Stadt am Rhein seit Jahren. Zumindest dieses war der Tenor der rund 180 Gäste.

Aber es ging ja auch um was: In fünf Kategorien wurde der „Leistungsoskar“ der Bürgerstiftung verliehen, darüber hinaus gab es einen Oskar, der für das Lebenswerk verliehen wurde. Durch das rund dreistündige Programm führte der Kölner Günter Leitner, der – dem Abend angemessen – einen schicken Gehrock trug und souverän moderierte. „Heute Abend geht es um Menschen, die leisten, was die Gesellschaft benötigt. Sie haben Werte und sind Vorbilder“, erläuterte im Vorfeld Matthias Franzke, Vorsitzender der Bürgerstiftung.

Aus über 80 Vorschlägen, die die Wesselinger Bürgerinnen und Bürger bei der Stiftung eingereicht hatten, musste die Jury wählen, und es war sicher nicht einfach: Bis auf die Kategorie „Lebenswerk“ und „Wesselinger des Jahres“ gab es jeweils drei Nominierte. Sie alle wurden – ganz dem großen Vorbild aus Hollywood entsprechend – multimedial vorgestellt, bevor Leitner die Entscheidung bekannt gab und die Geehrten mit „standing Ovations“ im Scheinwerferlicht auf die Bühne kamen.

Den ersten Oskar (Kultur) erhielt der Musiker Mike Herting. Er hatte sich bei der Jury gegen den Künstler Otto Scholtes und das Comic-Genie Martin Perscheid durchgesetzt. „Ich musste erst mal 30 Jahre alt werden, um zu begreifen, dass das was ich mache, Leistung ist“, grinste Herting, der unter anderem als Komponist für den Welthit „New York, Rio, Tokio“ aus den 80er Jahren verantwortlich ist. Herting arbeitet seit 1998 als Gastdirigent, Komponist und Arrangeur der WDR-Big-Band, ist einer der Miterfinden von „Live im Lessing“ und macht regelmäßig bei den Leverkusener Jazztagen mit.

Danach wurde es richtig feierlich – es folgte die Kategorie „Lebenswerk“: Leitner sprach von einem „der bedeutensten Künstler der Nachkriegszeit“ und was sakrale Arbeiten angeht, hat Leitner sicher recht. Der Wesselinger Künstler Paul Nagel wurde mit der aus einem Rheinkiesel, Gold und künstlich gerostetem Edelstahl in Handarbeit gefertigten Skulptur für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Gerade erst war Nagel aus Rom gekommen, wo der Papst seine Edith-Stein-Statue am Petersdorm geweiht hatte (wir berichteten). Nagel sei jemand, der das Gesamtkunstwerk Kirche gestalte.

Weiter ging es mit der Kategorie Sport und da hatten es die beiden Nominierten Andre Sommer (9 Jahre, einer der erfolgreichsten Nachwuchsschwimmer seiner Altersklasse in Deutschland) und Christine Knopp (aufopferungsvolle Betreuerin des Mädchenfußballs der Spielvereinigung Wesseling) natürlich sehr schwer gegen diesen Kandidaten: Günter Nett, seines Zeichens 35 Jahre Trainer der Leichtathletikabteilung des TuS Wesseling. Logisch ging der Oskar an Nett, der „Generationen von Wesselinger Jugendlichen sportlich aktiviert“ habe. Und er war es, der die berühmte Wesselinger Mannschaft für „Spiel ohne Grenzen“ zusammen gestellt hatte. Wie die vor ihm Geehrten war auch Nett sichtlich stolz auf seinen Preis, den er – wie alle anderen Preisträger – aus der Hand eines Sponsors erhielt.

„Wir würden gerne mit der kompletten Band spielen, aber dann würde dem ein oder anderen der Hummer von Teller fliegen“, schmunzelte Klaus Opree, der mit seiner Band Undercover in der Kategorie Soziales auf der Liste der Nominierten stand und drei Songs zum besten gab. Die Rockband veranstaltete im Mai ein Benefizkonzert für den Wesselinger Jörg Streese (wir berichteten), der im Rollstuhl sitzt und dringend ein so genannten „Hand Bike“ (ein spezieller Rollstuhl) benötigte, um mehr Bewegungsfreiheit zu haben. 4000 Euro kamen bei dem Konzert zusammen, und Jörg, der zurzeit wieder im Krankenhaus liegt, bekam sein Bike.

Neben Undercover waren Margit Knaust und die Gymnasiasten Johannes Grimm (18), Dennis Glogau (20) und Tony Grzyb (18) nominiert. Knaub kam vor 20 Jahren nach Wesseling und kümmerte sich um ihre nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmte Schwiegermutter und übernahm nach deren Tode Patenschaften in einem Altenheim in Rodenkirchen. Auch vom Tode ihres Mannes sowie dem Unfalltod ihres Sohnes ließ sie sich von ihrem sozialen Engagement nicht abhalten, betreut heute ihre 91-Jährige Mutter und hilft ausländischen Mitbürgern bei Behördengängen.

Die drei jungen Männer betreuen seit 1999 ihren Mitschüler Marcel Adams, der nach einem Unfall (er wurde am Entenfang von einem Auto erfasst) querschnittgelähmt ist. Sie helfen ihm in der Schule, zeigen für ihn auf, blättern um, und nehmen Marcel überall mit hin. Das Engagement von Knaust, Grimm, Glogau und Grzyb fand die Jury dergestalt beeindruckend, dass kurzerhand einfach alle vier ausgezeichnet wurden. Damit konnten auch die Jungs von Undercover leben: „Euer Applaus ist uns Auszeichnung genug“, meinte Opree schon im Vorfeld.

„Forschung und Wissenschaft“ hieß die nächste Kategorie und hier waren mit Daniel Hegemann, Christian Weigel und Christian Grozescu drei Schüler des Käthe Kollwitz Gymnasiums nominiert. Den Preis heimsten schließlich die beiden Christiane ein, die mit ihrem „Lotus-Effekt“ Landessieger bei „Schüler experimentieren“ wurden. „Wir hatten keine Lust zu spülen, und da fingen wir an zu experimentieren“, so Grozescu zum Auditorium. Beim Lotus Effekt handelt es sich um ein Material, an welchem – ähnlich den Blättern der Lotusblüte – Wasser einfach abperlt.

Zum Schluss schließlich wurde der Oskar für den „Wesselinger des Jahres“ verliehen. Und der ging an gleich ganz viele Wesselinger – nämlich Ursula Jürgen und ihr Team von der Kindertagesstätte Regenbogen. Hier nämlich findet eine ganz besondere Beziehung zwischen Alt und Jung statt: Die Kinder besuchen regelmäßig die Senioren im Luzia-Haus und an St. Martin werden die älteren Menschen in die KiTa eingeladen.

Es sei einer dieser üblichen Termine gewesen, berichtete Jürgen, als die Kinder im Seniorenheim gesungen haben. Dort stubste eine Frau im Rollstuhl ein Kind mit ihrem Stock an und das Kind erschrak: „Da dachte ich mir, wir müssen etwas unternehmen“, dachte Jürgen. Denn viele Kinder würden gar keine Großeltern mehr haben, und Ältere als Teil der Gesellschaft nicht mehr wahr nehmen. „Leider sind unsere Hauptdarsteller – die Kinder und die Senioren jetzt schon im Bett, doch ihnen gilt unser ganzer Dank“, schloss Jürgen ihre Dankesrede.

Quelle: http://www.werbekurier.de

Einsatz mit Oskar gewürdigt – Kölnische Rundschau

WESSELING. Für ihr herausragendes Engagement belohnte die Bürgerstiftung am Samstag im Rheinforum sieben Personen beziehungsweise Gruppen mit dem Leistungs-Oskar.

Die Auszeichnung in der Kategorie Sport ging an den ehemaligen Schuldirektor der Albert-Schweitzer-Grundschule, Günter Nett. Er hat Generationen von Wesselinger Jugendlichen an den Sport herangeführt und ihnen die Freude an sportlichen Aktivitäten vermittelt.

In der Kategorie Kunst konnte sich der Musiker Mike Herting gegen den Maler Otto Scholtes und den Karikaturisten Martin Perscheid durchsetzen. Herting schrieb unter anderem den Welthit „New York, Rio, Tokio“.

Auch Bildhauer Paul Nagel wurde auf die Bühne gebeten, weil ihm der Oskar für sein Lebenswerk überreicht wurde. Sein Bestreben sei, das Wahre, das Gute und die Schönheit zusammenzubringen, daraus schöpfe er die Kraft für sein Schaffen, erklärte der 80-Jährige, der gerade erst aus Rom zurückgekehrt ist, wo seine aus Marmor geschaffene Statue von Edith Stein von Papst Benedikt gesegnet wurde.

Die Band Swing Drive spielte den Tusch für Margit Knaust sowie Marcel Adams und seine Mitschüler aus der Jahrgangsstufe 13 des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums. Für ihr Engagement insbesondere älteren Menschen gegenüber erhielt Margit Knaust den Oskar in der Kategorie Soziales, ebenso wie die Klassenkameraden von Marcel Adams. Der junge Mann sitzt seit einem schweren Unfall 1999 querschnittsgelähmt im Rollstuhl und ist auf die Hilfe seiner Mitschüler angewiesen. In seiner kurzen Laudatio lobte Moderator Günter Leitner das Engagement der Gymnasiasten.

Den Lotuseffekt untersuchten die beiden Gymnasiasten Christian Weigel und Christian Grozescu. Dafür erhielten sie 2005 den ersten Preis bei „Jugend forscht“ und am Samstag den Oskar für den Bereich Wissenschaft. Dem Team der Kindertagesstätte Regenbogen wurde für seine Kooperation mit den Senioren des St.-Lucia-Hauses der Oskar in der Kategorie „Wesselinger des Jahres“ überreicht. Die Leistungs-Oskars sind jeweils mit einem Preisgeld von 1000 Euro dotiert.

Quelle: http://www.rundschau-online.de

Oskars wie in Hollywood – Rundschau

WESSELING. Der Countdown läuft: Erstmals verleiht die Wesselinger Bürgerstiftung am 21. Oktober sieben Oskars. „Die Resonanz war einfach großartig“, freute sich Harald Nauroschat vom Vorstand der Bürgerstiftung. Der Vorstand hatte die Bevölkerung aufgerufen, Vorschläge von Personen oder Gruppen einzureichen, die sich über alle Maße in den Bereichen Kultur, Soziales, Sport und Wissenschaft engagieren.
Darüber hinaus werden ein Oskar für ein Lebenswerk und ein Oskar des Jahres verliehen. Nominiert sind 16 Leute. Sie, aber auch alle Wesselinger Bürger sind herzlich eingeladen, der feierlichen Verleihung im Rheinforum ab 19.30 Uhr beizuwohnen. Der Eintritt kostet 29 Euro. Im Eintrittspreis enthalten ist ein Drei-Gänge-Menü inklusive Wein und Wasser. Jugendliche und Studenten brauchen für die gleichen Leistungen nur 15 Euro Eintritt zu zahlen. Durch das unterhaltsame Abendprogramm führt Moderator Günter Leitner. Die Band Swing Drive wird mit Auszügen aus ihrem Repertoire zur Unterhaltung beitragen.

Die Idee, das Engagement von Wesselinger Bürgern mit so genannten Leistungs-Oskars zu honorieren, ist in der Zukunftswerkstatt von Stephan Rodtmann vorgeschlagen worden. Aus der Zukunftswerkstatt wuchs die Bürgerstiftung und dort ist auch Rodtmann heute noch aktiv im Vorstand tätig. Die Institution hat es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinnütziges und mildtätiges Engagement zu fördern. Zurzeit verfügt die Bürgerstiftung, die erst vor etwa zwei Jahren aus der Taufe gehoben wurde, über einen Kapitalstock von rund 80 000 Euro. Nachdrücklich betonte Nauroschat, dass sich der Vorstand über Anregungen aus der Bevölkerung riesig freuen würde. „Wer bei uns mitmachen möchte und sich für ein lebenswerteres Wesseling einsetzen möchte, ist herzlich eingeladen.“

Der Festakt zur Verleihung der Leistungs-Oskars wird ganz aus Spenden finanziert. Von den Erträgen der Bürgerstiftung wurden in der Vergangenheit bereits Autorenlesungen für Kinder finanziert. In diesem Jahr möchte man die Schultheatervorführung in der Fröbelschule mit 500 Euro bezuschussen. Die Oskars wurden von den Wesselinger Künstlern Thorsten Gripp und Helmut Kratzfeld gestaltet. Sie bestehen aus von Jutta Graf (Bürgerstiftung) gesuchten Rheinkieseln, die Edelsteinschleifer Reinhard Braun dann auf Hochglanz poliert hat. Der Kopf des Oskars ist aus Gold. Er wurde von Goldschmied Mary Saucke konzipiert und setzt dem Stein wahrhaft die Krone auf.

Alle Steine sind ganz verschieden. Passend zum jeweiligen Stein wurden die „Füße“ gefertigt. Dabei handelt es sich um aufgearbeitete Restmaterialien aus der Wesselinger Industrie.

Karten: Hotel am Rhein und in der Rathausbuchhandlung

Quelle: http://www.rundschau-online.de

Oskar mit Gold und Kiesel aus dem Rhein

Bürgerstiftung vergibt Preis am 21. Oktober

Ein in sieben Stunden Feinarbeit polierter Rheinkiesel, auf einem Sockel aus chemisch gerostetem Edelstahl, versehen mit einer schwingenden Kugel aus feinstem Gold: So sieht er aus, der Leistungsoskar, den die Bürgerstiftung Samstag, 21. Oktober an verdiente Wesselinger Bürgerinnen und Bürger zu vergeben gedenkt – im Rahmen einer „Oskarnacht“, wie sie (so die Organisatoren) die Stadt am Rhein noch nicht gesehen habe. Exklusiv präsentiert der „Werbekurier“ die von zwei Wesselingern entworfene Skulptur und dem vorangegangen war ein – quasi – Geheimtreffen mit Helmut Gratzfeld und Torsten Gripp. Diese nämlich hatten die Idee zur Gestaltung der Skulptur: „Es sollte ja was mit Wesseling und dem Rhein zu tun haben“, so Gratzfeld, dessen renommierte Werbeagentur unter anderem für die Bundeswehr und die Köln-Messe arbeitet. Und mit dem Kölner Goldschmied Marc Saucke und dem Wesselinger Edelsteinschleifer Rainer Braun wurden zwei Künstler gefunden, die die Ideen von Gratzfeld und Gripp (er ist selber Künstler) in etwa 15 Stunden Arbeit pro Skulptur gekonnt umsetzten. Vergangene Woche tagte die Jury, um aus den rund 80 Vorschlägen, die auf der Internetseite des Veranstalters, der Bürgerstiftung Wesseling eingegangen waren, die Sieger zu ermitteln.

Zur Erinnerung: Die Bürgerstiftung hatte den Bürgerpreis ausgerufen, um die Arbeit von Menschen, die sich in den Bereichen „Soziales“, „Wirtschaft“, „Wissenschaft“ und „Kultur“ um die Stadt verdient gemacht haben, zu würdigen. Außerdem gibt es noch einen Extra-Preis für eine Person des öffentlichen Lebens.

Wenn der Oskar im Rheinforum verliehen wird, dann soll es richtig festlich zugehen, schwärmt Harald Nauroschat vom Vorstand der Bürgerstiftung. „Mit rotem Teppich, feinsten Speisen und erlesenen Getränken“, führte er aus. Moderatorentechnisch ist auf jeden Fall schon mal beste Stimmung garantiert: Günter Leitner, der für seine Erlebnistouren durch Köln bekannt ist.

Quelle:Werbekurier

Spende von der Zeppelin-Stiftung

Wir freuen uns über eine großzügige Spende
Innerhalb der Zeppelin – Stiftung ist die Firma Zeppelin-Cat, Köln die größte Niederlassung. Der Bürgerstiftung Wesseling wurde im Rahmen der Geschäftsbeziehung mit der Graf Bauunternehmung eine Spende von 1.000,- Euro am 03. August 2006 überreicht.

Ein „Oscar“ für die besten Wesselinger

Wesseling (mm). „Die Resonanz ist überwältigend – vor allem im sozialen Bereich“: Harald Nauroschat von der Bürgerstiftung Wesseling ist begeistert. Kaum dass die Stiftung einen Oskar für Leistung ins Leben gerufen hat (wir berichteten), der in „fünf plus eins“ Kategorien exakt am 21. Oktober im schicken Ambiente des Rheinforums verliehen werden wird, „prasseln“ auf der Homepage der Stiftung (www.buergerstiftung-wesseling.de) die Vorschläge für Preisträger nur so ein. Denn vorschlagen kann jeder – und auch vorgeschlagen werden kann jede beliebige Person, die sich in der Stadt am Rhein engagiert – und das noch bis zum Montag, 12. Juni schriftlich (Bürgerstiftung, Bahnhofstraße 22), telefonisch (89 90 -50), per Fax (89 90 -11) oder unter der eingangs aufgeführten Internetadresse. Zur Erinnerung: Vorschläge können in den Bereichen Kultur, Sport, Handwerk/Industrie/Forschung sowie verbesserte Lebensqualität eingereicht werden, darüber hinaus gibt es einen Sonderpreis für ein herausragendes Projekt, oder eine besondere Erfolgsgeschichte.

Und dann ist da noch die Kategorie „plus eins“. Dahinter verbirgt sich der Oskar für eine Person des überregionalen öffentlichen Lebens – eines Schauspielers, Politikers, oder sonstigem aus den Medien bekannten Menschen, der für sein Lebenswerk oder seine Vorbildfunktion von der Jury gewählt wird. Ein Rechercheteam prüft dann die Preiswillig- und -würdigkeit der Ausgewählten und maximal vier pro Kategorie werden nominiert – das alles geschieht bis Ende August.

Und dann sind Sie dran, liebe Wesselinger und Wesselingerinnen: Denn Sie wählen aus dem Nominierten die Preisträger – und nicht nur dass es für jeden Gewinner einen Oskar in Form eines extra designten Pokals geben wird, auch 1000 Euro Preisgeld sind in der Würdigung inbegriffen und die Chance „Bürger des Jahres“ zu werden – denn dieser wird bei der Oskarverleihung (mit prominentem Moderator) vom Publikum im Rheinforum gewählt.
Quelle: Werbekurier

Der „Oscar“ für Leistung wird verliehen

Jeder kann Personen vorschlagen:
Der „Oscar“ für Leistung wird verliehen

Die Stadt am Rhein bekommt einen eigenen „Oscar“. Und genauso wie das große Vorbild aus Hollywood wird dieser für gute Leistung verliehen werden. Allerdings nicht für schauspielerische Engagement, und Herausragendes in Sachen Regie, Filmmusik oder Drehbuch – nein, dieser Oskar wird verliehen für das Engagement und den Mut in täglichen Leben in der Stadt am Rhein.

Aber ganz wie der amerikanische Preis wird auch der Wesselinger Oscar im eleganten Rahmen verliehen werden: Roter Teppich, großer Bahnhof, Scheinwerfer, elegante Moderation im schicken Rahmen. So zumindest erläuterten es Harald Nauroschat und Tilmann Kinkel, beide von der Bürgerstiftung Wesseling, die den Preis vergibt.
Entstanden sei die Idee bei der seinerzeit von Bürgermeister Günter Ditgens ins Leben gerufenen „Zukunftswerkstatt“ für die Stadt am Rhein, bei der sich die „klügsten Köpfe der Stadt“ zum Brainstorming trafen, und berieten, wie es in Wesseling schöner werden könnte. Explizit war der Wesselinger Arzt und ebenfalls Mitglied der Bürgerstiftung, Stephan Rodtmann, der Ideengeber.

Verliehen werden gleich vier Oscars – in den Kategorien „Soziales“, „Wirtschaft“, „Wissenschaft“ und „Kultur“. Und Personen für den Preis vorschlagen – das können alle Wesselingerinnen und Wesselinger: So darf beispielsweise eine Frau, die schon viele Jahre für ihre behinderte Nachbarin sorgt, genauso nominiert werden, wie ein Jungunternehmer, der sich mit einer „Ich AG“ selbstständig gemacht hat.

Ob Künstler oder Wirtschaftskapitän, ob Schulklasse oder Verein, ob Einzelperson oder Großfamilie: Wer meint, jemand zu kennen, sich in einer der vier oben genannten Kategorien verdient gemacht hat, sollte sich nicht scheuen, diesen Vorschlag der Bürgerstiftung zu unterbreiten. Entweder übers Internet (www.buergerstiftung-wesseling.de) oder telefonisch (0 22 36/89 90 50) oder per Post an Harald Nauroschat, Roisdorfer Straße 23, 50389 Wesseling.

Quelle: Werbekurier