Entdecke Wesseling

Von Montserrat Manke – Werbekurier

„The chemical Heart of Europe“ sollte es eigentlich mal werden. Dieser fantastische Slogan stammt noch aus der „Zukunftswerkstatt“ und gemeint ist damit – wie könnte es anders sein – unser Wesseling.

Wir sitzen zu viert in lockerer Runde einer Gaststube in Keldenich: Harald Nauroschat, Torsten Gripp und Günter Konkel stellen mir das neue Projekt der Bürgerstiftung vor. „Entdecke Wesseling“ heißt die Kampagne, deren Ideengeber und Initiator der Fotograf und Künstler Torsten Gripp ist.

Er schätzt seine Heimatstadt, in der er seit 30 Jahren lebt, aber auch er weiß, dass Wesseling ein Imageproblem hat: „Dabei hat Wesseling wie jede Stadt auch sehr schönen Seiten“, so Gripp. Und genau darum geht es bei „Entdecke Wesseling“. Zusammen mit den Künstlern Harald Lülsdorf, Markus Nischk – beide sind Wesselinger – sowie Michael von Findt (aus der Nähe von Bielefeld) und Frederic Erichson aus Bornheim wird Wesseling im wahrsten Sinne des Wortes „entdeckt“.

Ausgerüstet mit der Kamera fangen sie die fast 36 000 Einwohner zählende Stadt mit der Linse ein, „und zwar an allen Ecken und Kanten“, erklärt Torsten Gripp. Und mit den beiden Nicht-Wesselinger Künstlern sei der Blick von außen gegeben.

Diese Bilder – beispielsweise der Kran am Rheinforum oder St. Germanus – werden mithilfe eines Computerprogrammes verändert, so dass man wirklich erst mal genauer hinschauen muss, um zu sehen, was es mit dem Foto auf sich hat. „Wir möchten die Menschen dafür erwärmen, Wesseling wieder neu zu entdecken“, sagt der Künstler.

Die „Entdecke Wesseling“ Motive werden auf T-Shirts und Poster gedruckt, außerdem wird das Projekt, welches vom Kulturamt der Stadt begleitet wird, im September der Öffentlichkeit vorgestellt. Darüber hinaus gibt es eine Internetseite, auf man die Bilder sehen kann:www.daswesselingprojekt.wordpress.com.

Die Künstler lassen auf eigene Kosten 10 000 Postkarten herstellen, auf denen pro Künstler zwei „Entdecke Wesseling“ Motive zu sehen sind. „Die schenken wir der Stadt und der Bürgerstiftung“, sagt Gripp.

Aber das ist noch nicht alles – der Wesselinger Arzt Stephan Rodtmann, der dem Kuratorium der Bürgerstiftung angehört, hat eine Web-Seite eingerichtet, auf der es Geschichten und Anekdoten aus Wesseling zu lesen und zu hören gibt.

Für dieses Projekt werden auch noch Mitstreiter gesucht, gerne auch solche, die zwar eine schöne Anekdote kennen, diese aber nicht aufschreiben können. Stephan Rodtmann erzählt sie dann nach. Am Ende soll aus den Geschichten ein Buch entstehen. Mehr Infos:www.komma-rhein.de

Wein, Kunst und Music-Live-Act

Wein, Kunst und Music-Live-Act
Ein voller Erfolg war die Veranstaltung im Restaurant Albero D’Oro am Samstag den 28.05.2011. Auf dem Eichholzer Acker 1 in Wesseling fanden sich viele interessante Gäste bei anregenden Gesprächen, zu kulinarischen Genüssen und edlen Tropfen aus dem Haus Albero D’Oro ein. Begleitet durch stilvoller Blasmusik war der Nachmittag ein angenehmer Start in das letzte Maiwochenende.

Die von Wesselinger Künstler Otto Scholtes gestifteten Druckgrafiken, Monotypien und Aquarelle fanden reißenden Absatz zu Gunsten der Bürgerstiftung Wesseling. Eine tolle Gelegenheit ein Stück originale Wesselinger Kunst zu erhaschen.

An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an Herrn Scholtes und an das Team von Albero D’Oro

Wir haben uns über Ihren Besuch sehr gefreut
Ihre Bürgerstiftung Wesseling