Eine Stiftung schafft Kontinuität

Die Bürgerstiftung Wesseling vorgestellt aus der Sicht eines Kurators

von Stephan Rodtmann

Wo sind eigentlich Bürgersinn, Nachbarschaft und das Gefühl von Gemeinschaft geblieben? Im Zuge der zunehmenden Ökonomisierung der Gesellschaft und eines überbordenden  Individualismus scheinen diese Werte zu schwinden.

Technik, Lebensumstände, Lebensentwürfe sind einem atemberaubenden Wechsel unterworfen. Wir taumeln von einer vermeintlichen Krise zur nächsten. Jeder kämpft allein, mit dem Rücken zur Wand. Die Familie, die Kirche, der Verein, die Dorfgemeinschaft als Ruhestifter aber auch Korrektiv verlieren ihre Bedeutung. Nach der Boomphase der 70er und 80 er Jahre befinden uns nun schon seit 30 Jahren in einer fin-de-siècle-Stimmung,  die trotz Wohlstandes die Gemeinschaft belastet.

Dennoch, in den westlichen Ländern findet man einen Trend zur Einfachheit, Entschleunigung und auch der Gemeinsinn blüht doch wieder auf.

Dr.Stefan Nährlich, Geschäftsführer Aktive Bürgerschaft e.V.: „Nach Studienlage haben sich noch nie so viele Menschen in Deutschland für Kultur, Jugend, Soziales oder Umwelt engagiert wie heute.“

  • Deutschland spendet 2-3 Milliarden Euro pro Jahr für karitative Zwecke
  • 34% aller Erwachsenen engagieren sich gemeinnützig
  • 27% können sich vorstellen eine Stiftung mitzugründen.

In Zeiten der tiefsten Erschütterungen und des rasanten Wandels steigt die Zahl von Stiftungen stets an. Am deutlichsten war dieser Effekt in den Zeiten des Dreißigjährigen Krieges, am Ende des Alten Reiches und in der Gründerzeit zu erkennen.

Was ist eine Bürgerstiftung?

Kernidee: „ Ihr Geld geht nie verloren“

Mit diesem Motto wirbt die Bürgerstiftung Hamburg um Zustiftungen. Ein charmanter Einfall, Geld das nicht verloren geht in Zeiten wie diesen? Schon seit Urzeiten fragen sich Menschen: „Was bleibt, wenn ich nicht mehr bin?“ Kaiser, Könige, Würdenträger und reiche Geschäftsmänner stifteten seit Jahrhunderten. Die Fuggerei in Augsburg 1521, Stiftskirchen, Stiftshospitäler, Klöster und ganze Siedlungen entstanden. Mit dem Aufkommen des Philanthropismus bei steigendem Wohlstand hatten dann aber auch Bürger die Mittel und den Idealismus ihrer Gemeinschaft dauerhaft etwas  zurück zu geben.

»Es wäre schön, wenn jemand, der sein Testament aufsetzt, zu einer dauerhaft bestehenden Organisation gehen und sagen könnte: „Hier ist eine große Geldsumme. Ich möchte sie hinterlassen, um das Gemeinwohl vor Ort zu fördern. Da ich nicht weiß, was in 50 Jahren die größten Bedürfnisse sein werden, gebe ich sie in Ihre Hände, um zu entscheiden, was getan werden soll.“« (Frederick Goff).

Dieser Gedanke führte 1914 zur Gründung der ersten Bürgerstiftung der Welt, der Cleveland Foundation, die inzwischen ein Stiftungsvermögen von 1,6 Milliarden Dollar verwaltet und jährlich 84 Millionen Dollar ausschüttet.

Das Stiftungsvermögen wird niemals angetastet sondern konservativ angelegt. Nur die Erträge dürfen zum Erreichen des Stiftungszwecks verwendet werden. Aktuelle Projekte werden durch Spenden und Sponsoring mitfinanziert. Aber auch die Zustiftung von Ideen und Zeit beflügeln eine Bürgerstiftung.

10 Merkmale einer echten Bürgerstiftung

Eine Bürgerstiftung ist unabhängig, gemeinnützig und lokal tätig. Sie wird von mehreren Stiftern gegründet und hat einen breiten Stiftungszweck. Jugend, Kultur und Soziales, Bildungswesen, Natur und Umwelt, sogar der Denkmalschutz sind sinnvolle Ziele. Sie sollte innovativ tätig sein sowohl fördernd als auch selbst operativ.

Sie baut kontinuierlich Stiftungskapital auf. Sie sammelt  auch für Einzelprojekte und gibt jedem die Möglichkeit zur Spende und Zustiftung.

Sie bemüht sich um neue Formen gesellschaftlichen Engagements und fördert Hilfe zur Selbsthilfe. Ihre Arbeit muss transparent sein und die Möglichkeit zur Mitarbeit liefern.

Organisation

Eine Bürgerstiftung gibt sich bei der Gründung eine Satzung. Ihr ausführendes Organ ist der Stiftungsvorstand, dessen Arbeit durch das Kuratorium überwacht wird. Die Stiftung wird vom Regierungspräsidenten überwacht und muss regelmäßig Rechenschaft ablegen. Eine Bilanz, vorzugsweise in doppelter Buchführung, Sitzungsprotokolle des Kuratoriums und ein Jahresbericht werden regelmäßig erstellt.

Wer sind wir?

Die Bürgerstiftung Wesseling wurde 2004 gegründet. Die Idee zur Gründung entsprang der Arbeit der damaligen „Zukunftswerkstatt“,  eine von Bürgermeister Ditgens ins Leben gerufene Initiative von Bürgern für Bürgern, die neue Ideen und Projekte entwickeln sollte. Eine der zahlreichen Ideen umfasste die Gründung eine Bürgerstiftung. Nach zehn Monaten intensiver Vorarbeiten war es dann soweit:

Am 8.12.2004 überreichte Regierungspräsident Jürgen Roters im historischen Ratssaal dem Vorsitzenden Dr.jur. Matthias Franzke die Stiftungsurkunde.

32 Erststifter, Bürger und Unternehmen legten 59.102,- Euro in das Stiftungsvermögen ein. Konrad Beikircher, der beliebte rheinische Kabarettist begleitete die Veranstaltung mit Humor und Sprachwitz: „Der Rheinländer reagiert entweder schnell oder gar nicht, die Wesselinger dachten wahrscheinlich ganz frei, da sin mer dabei.“

Der fünfköpfige Vorstand wird von 16 Kuratoren unterstützt. Beide Gremien organisieren sich in aktuellen Projekten und Arbeitsgruppen immer wieder neu. Der Künstler und kreative Kopf Torsten Gripp und  der Fotograf Jürgen Querbach als „das Auge“ der Stiftung sind immer dabei.

Ziel: Wesseling und seine Menschen stärken

Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen schaffen, Entwicklungen anstoßen,  das Zusammenleben  der Generationen verbessern, diese Ziele machen unsere Stiftung aus.

Dafür müssen wir Einwohner dieser Stadt aber erst einmal wieder an uns selbst glauben. Vor allem die Jungen ahnen meist gar nicht wie viel Substanz und Geschichte unsere Stadt birgt. Die einmalige Lage am Rhein, im Herzen Europas und in einem außergewöhnlicher Kultur- und auch Wirtschaftsraum ist ein Kapital, mit dem wir arbeiten können. Diese Arbeit beginnt aber in den Köpfen und Herzen der Menschen.

Was haben wir bisher geleistet?

Nach der erstmaligen öffentlichen Präsentation der Stiftung auf dem Stadtfest 2004 wurde das erste Projekt aufgelegt: „Wesseling liest“. Im Rheinforum lasen Jugendautoren aus ihren Neuerscheinungen. Finanziert wurde die Lesung durch eine Benefizveranstaltung auf der MS Siebengebirge. Eine Schiffstour mit Weinprobe.  Der rheinische Autor Martin Stankowski  las und kommentierte vor 130 gut gelaunten Teilnehmern an einem wunderschönen Sommerabend.

Nach diesem gelungenen Auftakt ging es weiter mit zahlreichen Informationsveranstaltungen zum Thema Wasserstoff, Energiewandel, Wirtschaftsentwicklung, Spitzenforschung am CERN, Perspektiven des Wesselinger Krankenhauses. Musik, Kultur und Besinnlichkeit wurden auf mehreren ökumenischen Veranstaltungen und Ausstellungen gepflegt.

„Alt trifft jung“, „Älterwerden in Wesseling“, diese Veranstaltungen mit hiesigen caritativen und pflegerischen Einrichtungen und den Schulen wurden erfolgreich durchgeführt.

Was die Bürgerstiftung Wesseling aber in der Stadt und der Region unverwechselbar macht, ist die Verleihung des Leistungsoskar. Dieser Preis ist mit 500-1000 Euro dotiert, verliehen  für außergewöhnliche Leistungen in den Kategorien Kultur, Soziales, Sport, Wissenschaft und Handwerk und für ein beispielhaftes Lebenswerk.

Die Idee zu dieser Idee stammte ebenfalls aus der „Zukunftswerkstatt“.  Sie wurde von der Bürgerstiftung aufgegriffen und zu einem Leuchtturmprojekt ausgebaut. Seit 2006  wird der Preis alle 3 Jahre verliehen.  Nach dem dritten Mal 2012 ist die Preisverleihung nun schon im rheinischen Sinne eine Tradition. Das Rheinforum mit seinem Flair und der einzigartigen Lage beeindruckt immer wieder die Gäste – gerade die von außerhalb. Menschen von Weltgeltung wurden hier prämiert, Mitbürger, die still im Verborgenen Gutes tun, fantastische Ideen und Karrieren wurden ausgezeichnet. Prominente Schirmherren, medienwirksame Moderatoren, exquisite Speisen und ein unvergleichliches Ambiente, daraus besteht die Mischung, die dem Preis und den Preisträgern ein würdiges Forum schafft.

Punktuelle finanzielle Förderungen halfen bei der Bezahlung einer Delfintherapie eines behinderten kleinen Menschen, der Ausrichtung der legendären Heiligabendfeier für Alleinstehende der Pfarrcaritas St.Andreas,  die „Helfenden Hände“ Wesselings wurden unterstützt und einer notleidenden Familie wurde kurzfristig unter die Arme gegriffen.

Wohin wollen wir?

Wir möchten den „Leistungsoskar“ fest etablieren, da  keine vergleichbare Veranstaltung in Wesseling existiert. Identität und Selbstbewusstsein der Bürger können wir so auf Dauer stärken.

Wesseling hat wie die meisten industriell geprägten Kommunen ein Imageproblem. Die Stadt befindet sich im Nothaushalt und hat fast keinen finanziellen Spielraum. Torsten Gripp, Kommissar und Künstler,  hatte nun die Idee des „umgekehrten Mäzenatentums“ und so stifteten Künstler und die Bürgerstiftung der Stadt eine Imagekampagne.

Das „ProjektWesseling“ läuft nun  seit 2012. Fotografien aus ungewöhnlichen Perspektiven mit farblichen Verfremdungen ermuntern den Betrachter sie mit seiner eigenen Sichtweise abzugleichen und die Motive wieder zu entdecken.  Unter der Internetseite „komma-rhein.de“ erscheinen Anekdoten, Begebenheiten und Einsichten von Wesselingern gesammelt und herausgegeben von Stephan Rodtmann.  Die Fotografien und Texte werden sich in einem Bildband wiederfinden, der 2014 erscheinen wird.

Ein wichtiger Schwerpunkt der nächsten 5 Jahre wird die Erhöhung  des Stiftungsvermögens sein, denn mit dem Kapital steht und fällt die Arbeit einer Bürgerstiftung. 600.000 Euro werden als Untergrenze genannt, ab der eine eigenständige, kontinuierliche Arbeit aus eigenen Erträgen erst möglich wird.

Was können Sie, liebe Leser, tun?

  • Stiften Sie Zeit und Ideen, das ist kostenfrei und effektiv.
  • Sogenannte Zustiftungen fließen ins Stiftungsvermögen und werden „unsterblich“.
  • Spenden werden sofort für aktuelle Projekte verwendet.
  • Eine letztwillige Zuwendung, ein Nachlass also, wird den Stifter für lange Zeit unvergessen machen.
  • Eine zweckgebundene Unterstiftung  geht ins Stiftungsvermögen ein, der Ertrag darf aber nur zu dem vorher vereinbarten Zweck eingesetzt werden. Die Bürgerstiftung verwaltet dann die Unterstiftung treuhänderisch.
  • Die Auslobung eines „matching fund“ besteht darin einen Höchstbetrag  zur Verfügung zu stellen, aus dem jede weitere Zustiftung verdoppelt wird.
  • Ihr Geld wird unsterblich, sie tun immer wieder Gutes damit, sie stärken Wesseling langfristig, jeder kann sich eine Zustiftung leisten und es verschafft dem Stifter ein gutes Gefühl  (haben wir schon über die steuerliche Absetzbarkeit gesprochen?).

Kontinuität, Identität und Bewahren: Die Ziele des Heimat- und Geschichtsvereins und  der Bürgerstiftung Wesseling entspringen offensichtlich einer gemeinsamen Quelle.  Ich rufe zur lebhaften Zusammenarbeit auf.

Sie sind willkommen – gehen Sie stiften!

Autor: Stephan Rodtmann, Wesselinger, Gründungsstifter und Kurator

buergerstiftung-wesseling.de

komma-rhein.de

Anhang

Zeittafel

2004
Gründung der Bürgerstiftung Wesseling im historischen Rathaus. Regierungspräsident Jürgen Roters überreicht die Stiftungsurkunde

2004
Die Stiftung präsentiert sich erstmals auf dem Stadtfest

2005
„Wesseling liest“  Kinder- und Jugendautoren lesen im Rheinforum finanziert durch den Erlös der Benefizveranstaltung „Ein Abend für alle Sinne“ Autorenlesung  mit Martin Stankowski auf der MS Siebengebirge mit Weinprobe und 130 Teilnehmern. „Wirtschaft im Wandel“ Informationsveranstaltung

2006
erstmalige Verleihung des Leistungsoskar, je 1000 Euro, Trophäe gestaltet von Torsten Gripp:

  • Lebenswerk:     Paul Nagel,
  • Kultur: Mike Herting,
  • Sport: Günter Nett,
  • Soziales: Magrit Knaust, Dennis Glogau, Tony Gryb, Johannes Grimm,
  • Forschung und Wissenschaft: Christian Weigel, Christian Grosescu,
  • Wesselinger des Jahres: Ursula Jürgens und das Team der KiTa Regenbogen
  • Schirmherr: Europaminister Michael Breuer
  • Moderation: Günther Leitner

2007
„Jung trifft alt“, mit Schauspieler Günter Lamprecht, Prof. Jacobi, Mike Herting

2008

  • „Wasserstoff zwischen Rhein und Erft“, Diskussionen rund um einen Energieträger
  • „Älter werden in Wesseling“  Vortragsreihe über: Wohnformen, Palliativpflege, ältere Migranten. Mit der Stadt Wesseling, Seniorenbeirat, Integrationsbeirat, CBT St.Lucia, Pflege Dreßen

2009     

  • 5 Jahre Bürgerstiftung Wesseling.
  • „Passion: Liebe und Leidenschaft“  ökumenischer konzertanter Abend mit Lesungen, Instrumental- und Chormusik
  • „Wasserstoffregion Rheinland“ Informationsveranstaltung mit der IHK Köln und HyCologne
  • Verleihung des Leistungsoskar dotiert mit  je 1.000,- Euro, Gestaltung der Trophäe Torsten Gripp, Fertigung Glasermeister Friedrich Fuchs
  • Jugend:  Jugendfeuerwehr Wesseling
  • Sport: Nildem Kayas,Weltmeisterin  im Taekwondo
  • Kultur: Christa und Johannes Beckers
  • Soziales: Marga Bornheim
  • Handwerk/Industrie: Lorenz Meschede
  • Lebenswerk: Prof.Dr.med.Neven Olivari
  • Schirmherr: Michael Breuer, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten

2010

  • „Mainachtslieder“          Kultur-Ökumene mit Kolpingsfamilie  St.Andreas, Wesseling
  • „Wasserstoff und Elektromobilität“ Information im Ratssaal mit HyCologne
  • „Der Urknall im Labor“  Prof. Otmar Biebel vom CERN im Rheinforum
  • Förderung der „Helfenden Hände“ Wesseling

2011

  • „Entdecke Wesseling“ Imagekampagne,  neue fotografische Perspektiven mit „komma-rhein.de“ Geschichten-  und Anekdotensammlung für den geplanten gemeinsamen Bildband.
  • Wein-Kunst-Livemusik: Otto Scholtes stiftet Bilder zu Gunsten der Bürgerstiftung.
  • „Energiecluster – Zukunftsenergie für Wesseling“, Informationsveranstaltung im Rheinforum.
  •  „Entwicklung und Zukunft des Dreifaltigkeits-Krankenhauses Wesseling, Prof. Güsgen

2012

  • „Energiewandel“ Vortrag Wolfgang Bosbach MdB
  • Verleihung des Leistungsoskar dotiert mit  je 1.000,- Euro, Gestaltung der Trophäe Torsten Gripp, Fertigung Rüdiger Scholz, Fa. Graf, Wesseling
  • Schirmherr: Dr. Jürgen Rüttgers, ehem. Ministerpräsident NRW,
  • Kultur: Richard Dold, Urgestein mehrerer  Chöre
  • Sport: Vermins, Base- und Softballmanschaft mit Trainer Udo Dehmel
  • Soziales: Olaf Sowietzki und Michael Michels
  • Wissenschaft: Prof.Dr. Sabine Doering-Manteuffel
  • Lebenswerk: Franz-Josef Thiemermann, Direktor i.R., Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Autor
  • Wesselinger des Jahres: Dr. Wilhelm Künsting, Autor, Musiker,
  • Moderation: Simone Standl, WDR
  • Musik: HCC Bigband

Aktuelle Informationen aus Japan zu Fukushima

Vortragsveranstaltung unter der Schirmherrschaft des Bürgermeisters: „Aktuelle Informationen aus Japan zu Fukushima“ am Sonntag, 17. November, 19.00 bis etwa 21.30 Uhr, im Rathaus Wesseling.

Der Japaner Kazuhiko Kobayashi referiert im Rathaus Wesseling über die aktuelle Entwicklung der Ereignisse in Fukushima.Der Referent hat Germanistik studiert und anschließend jahrelang für japanische Firmen in Deutschland gearbeitet. Heute lebt er als Rentner in Tokio. Die Fukushima-Tragödie hat ihn tief betroffen gemacht. Er hat es sich jetzt im Rentenalter zur Aufgabe gemacht, über den Fortgang der Ereignisse Menschen in Deutschland zu informieren und für ein Kinderkrankenhaus in Fukushima Spenden zu sammeln.In seinem Vortrag werden auch aktuelle Bilder einer 10-tägigen Reportagereise nach Fukushima aus dem Mai 2013 gezeigt. Bereits vor der Veranstaltung, und zwar ab 18.30 Uhr gibt es die Gelegenheit, mit dem Referenten ein Gespräch zu führen. Im Anschluss an die Veranstaltung, etwa ab 21.30 Uhr, kann es in zwangloser Runde und bei einem Getränk zu vertiefenden Gesprächen kommen.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe der Bürgerstiftung Wesseling zum Thema Energie,die in lockerer Folge unterschiedlichen Aspekte zum Komplex darstellen wird.

Einen Artikel der Kölnischen Rundschau mit Verweis auf den von der Bürgerstiftung Wesseling begleiteten Vortrag finden Sie hier: Mehr lesen in unserem PDF DOWNLOAD

Leistungsoskar 2012

Am 15.09.2012 wird die Bürgerstiftung wieder den begehrten Leistungsoskar für verdiente Bürger der Stadt Wesseling verleihen.

Wir freunen uns Ihnen ankündigen zu können, dass wir für die Verstaltung Herrn Ministerpräsident a.D. Dr. Jürgen Rüttgers MdL als Schirmherrn gewinnen konnten.

Die Vorbereitungen für den Leistungsoskar laufen auf Hochtouren. Wenn Sie Vorschläge zu verdienten Wesselinger Bürgern haben, die für den Leistungsoskar nominiert werden sollen, können Sie diese gerne mit einer entsprechenden Begründung an info@buergerstiftung-wesseling.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. einsenden.

Die Reise zu den Delfinen – Curacao 2012

Am 28.Juli 2012 war es endlich so weit…. Die große Reise zu den Delfinen, auf die wir 1 ½ Jahre hin gefiebert haben, und die nur durch die tolle Unterstützung so vieler Menschen und Organisationen überhaupt möglich war, konnte endlich beginnen.

Bei, zu diesem Zeitpunkt , deutschem Sommerwetter ( Regenschauer, grau-in-grau, kalt), starteten wir von zu Hause in Richtung Flughafen Schiphol / Amsterdam. Nach knapp 10 stündigem Flug landeten wir am Flughafen Hato auf Curacao (Niederländische Antillen), und nach weiteren 30 Minuten Autofahrt waren wir endlich am Ziel. Da die Therapie für Simon erst am Montag begann, haben wir den Sonntag genutzt, um uns einen ersten Überblick über die nähere Umgebung zu verschaffen. Das CDTC (Curacao Dolphin Therapy & Research Center) ist angegliedert an das Curacao Sea Aquarium, ein öffentliches Meeresaquarium, in dem man allerlei Meeresbewohner hinter Glas bewundern, aber auch in Lebendbecken selber anfassen kann.

Als Teilnehmer der Therapie hatten wir dort täglich freien Eintritt in das gesamte Areal. So kamen wir also kostenfrei in den Genuß lebendige Rochen zu streicheln und Seesterne, Seeigel oder Seegurken in die Hand nehmen zu können. Das war auch für Simon sehr spannend. Im Sea Aquarium gibt es auch die Dolphin Academy, diese ist jedoch unabhängig von den Tieren und der Arbeit im CDTC. Bei unserem ersten Besuch konnten wir die Delfinshow des Sea Aquarium bestaunen. Unser erster Kontakt mit diesen einzigartigen Tieren.

Am Montag ging es dann endlich los. Die erste Therapieeinheit für Simon. Jedes Kind wird in der (in der Regel) 14-tägigen Therapie von einem festen Team, bestehend aus einem Therapeuten, einem Praktikanten und einem Delfintrainer in betreut. Bei der Therapie hat jedes Kind einen „eigenen“ Therapiedelfin. Simon durfte mit „Papito“ arbeiten. Er ist 7 Jahre alt und zur Zeit der einzige männliche Therapiedelfin im CDTC.

Die Therapie ist so aufgebaut, dass zunächst im Übungsraum des Zentrums ca. 30 Minuten geübt wird. Die Übungen richten sich nach der Erkrankung des Kindes und den Therapiezielen, die zuvor mit den Eltern besprochen wurden. Da bei Simon der Schwerpunkt auf die sprachliche Entwicklung, die eigene Körperwahrnehmung und die Selbständigkeit gelegt wurde, wurde mit ihm beispielsweise viel im Bereich Mundmotorik gearbeitet und das selbständige An- und ausziehen geübt.

Nach der Einheit im Übungsraum gehen alle gemeinsam zum Dock in der Therapielagune. In dieser Lagune befinden sich 4 Docks. Jedes Kind arbeitet mit seinem Team an seinem „eigenen“ Dock. Die Übungen, die man zuvor im Übungsraum geübt hat, werden nun hier sowohl im Wasser mit dem Delfin, sowie auch auf dem Dock in die Arbeit einbezogen.

So musste Simon beispielsweise die Zunge herausstrecken und in verschiedene Richtungen bewegen, was vom Delfin mit ähnlichem Verhalten unterstützt wurde. Dies war nur eine von vielen Übungen. Nachdem sich Simon zunächst eher vorsichtig und zurückhaltend gegenüber dem großen unbekannten Tier verhielt, merkte er schnell, dass die Arbeit mit dem Delfin großen Spaß macht. Wir durften von einer Besucherbrücke aus die Therapie beobachten, und ich muß sagen, es war für uns jedes Mal sehr bewegend und ergreifend zu sehen, wie Simon, Lisa und Papito im Wasser bei ihrer Arbeit harmonierten. Das verursachte mehr als en Mal feuchte Augen bei uns. Simon durfte jeden Tag mitentscheiden, was er mit dem Delfin machen möchte. Dies wurde dann an einer Tafel mit entprechenden Bildern festgehalten, so dass Simon, für den feste Strukturen sehr wichtig sind, eine genauere Vorstellung von dem Aufbau der Therapiestunde hatte. Dies gab ihm Sicherheit und Ruhe, sowie die nötige Konzentration für die jeweiligen Übungen.

Simon liebte die Arbeit mit Papito und Lisa, jeden Tag freute er sich auf die 2 Stunden im Zentrum. Es war wirklich toll ihn dabei zu beobachten und die kleinen Erfolge zu bestaunen, die wir in der kurzen Zeit bereits wahrnehmen konnten. Simon hat sich unglaublich gut auf seine Aufgaben konzentrieren können und war sehr bemüht diese so gut er konnte auszuführen. Was für uns wie reines Vergnügen aussah, war für Simon auch harte Arbeit. Wir waren wirklich unglaublich stolz auf ihn und Lisa hat uns im Abschlussgespräch bestärkt ihn so gut es geht zu fördern, da er großes Potential in sich trägt. Auch sie hatte ihn sehr ins Herz geschlossen.

Nach der ersten Therapiewoche durften wir auch ein Mal mit Papito schwimmen, was für uns alle ein ganz tolles und unbeschreibliches Erlebnis war. Diese Tiere sind so unglaublich sanftmütig und sensibel und mit ihnen zu schwimmen ist in Worten nicht zu beschreiben. Es war einfach nur toll! Und uns sollte es die Möglichkeit geben, nachzuempfinden, was Simon jeden Tag erlebt und fühlt. Ich kann nur jedem raten der die Möglichkeit hat mit Delfinen zu schwimmen, diese Chance zu nutzen!

Einer der Hauptgründe, warum wir uns für Curacao und das CDTC entschieden haben, war neben den zahlreichen Empfehlungen betroffener Eltern, das Konzept des CDTC. Hier ist man zum einen sehr um die Gesundheit und das Wohlergehen der Tiere bemüht, zum anderen auch um das Wohlergehen der gesamten Familie. Natürlich steht das Therapiekind hier an erster Stelle, jedoch wurde auch für die Geschwisterkinder ein kostenloses und abwechslungsreiches Programm , sowie diverse Workshops und Gesprächsangebote mit diversen Therapeuten für die Eltern angeboten. Im Zentrum herrschte eine sehr familiäre und vertraute Atmosphäre, hier hatte man immer ein offenes Ohr für alle Fragen, Sorgen oder Probleme. Die Umgebung und das ganzjährige konstante Klima sorgten darüber hinaus für optimale Bedingungen.

Wir hoffen, dass wir die Erfolge der Therapie hier zu Hause nun weiter ausbauen können. Die Zeit auf Curacao hat uns neuen Mut und neue Kraft gegeben Simon so gut wir können zu fördern. In ihm steckt noch viel verborgenes Potential, welches geweckt werden kann und muß. Dies haben wir bei den Delfinen erlebt.

Wir möchten nochmals allen von Herzen danken, die uns im Vorfeld der Reise so tatkräftig unterstützt haben. Es war ein voller Erfolg !
Diana & Jörg Ulmcke mit Simon

Dem Urknall auf der Spur

Von Detlev Junker (Brühler Schlossbote)

Wesseling. „Näher als wir war noch niemand am Urknall“, sagte Professor Otmar Biebel. Der Physiker referierte auf Einladung der Bürgerstiftung Wesseling im Rheinforum. „Mit Lichtgeschwindigkeit zurück zum Urknall“ so das Thema, über das der in Wesseling geborene Wissenschaftler sprach.

Einem Vortrag, zu dem er eigens aus München nach Wesseling gereist war. Die vielen Zuhörer folgten ihm begeistert bei seinen Ausführungen. Anschaulich, verständlich und humorvoll referierte der 46-Jährige über die Arbeit mit dem weltweit größten Teilchenbeschleuniger. Es handelt sich dabei um einen 27 Kilometer langen Ring mit vier Experimentieranlagen.

Eine Anlage, die in der Nähe von Genf in einhundert Metern Tiefe betrieben wird. Hier wurde im März der weltweit größte Physikversuch der Menschheit durchgeführt. Bei der Entwicklung dieses Teilchenbeschleuniger war Professor Biebel mit zahlreichen anderen Wissenschaftler betätigt. „Das Besondere ist, das wir über geographische und politische Grenzen hinweg arbeiten“, sagte Biebel. Rund 3000 Physiker aus 35 Ländern und 180 Instituten seien an dem Projekt beteiligt.

Die Federführung liegt bei der europäischen Organisation für Kernforschung CERN. Ziel der Forschung ist es einen Rückblick auf die Entwicklung des Universums zu werfen. Welche Prozesse haben seit dem Urknall stattgefunden – so die Frage, welcher wissenschaftlich nachgegangen wird.

Das Interesse an dem Vortrag war groß. „Das liegt sicherlich auch daran, dass wir als Bürgerstiftung einen neuen Weg gegangen sind“, sagte Harald Nauroschat, Gründer und Vorstandsvorsitzender dieser Vereinigung. Die Bürgerstiftung habe erstmals gemeinsam mit anderen Organisationen und Institutionen zusammengearbeitet. Dazu zählen der Kunstverein Wesseling, die Kolpingfamilie Wesseling und dem Förderverein Wesselinger Krankenhaus.

WunderWerke im Juni

WunderWerke im Juni Am Samstag, 22.6., 18 Uhr, lädt die Bürgerstiftung Wesseling gemeinsam mit dem „musik-bogen – Ev. Kirchengemeinde Wesseling“ zu einem Konzert der besonderen Art in die Apostelkirche, Antoniusstr. 8, ein. Unter dem Titel „WunderWerke“ präsentieren die Ausführenden – mal nachdenklich, mal witzig und vor allem immer kreativ – Musik und Texte aus der Welt der Wunder.

Gestaltet wird dieser abwechslungsreiche Streifzug von Jutta Wilbertz (Gesang), Roman Kushniarou (Klarinette), Thomas Wilbertz (Saxofon), Oscar Kliewe (Trompete), Paul Diemer (Geige, Bratsche), Olga Aseeva (Cello), Johannes Bongartz (Gitarre, E-Bass), Norman Eric Kunz (Klavier), Evgenii Ianin (Schlagzeug) und dem GoSpecial-Chor.

Und bei dem einen oder anderen Beitrag ist auch das Publikum eingeladen, im wahrsten Sinne des Wortes wunderbar mitzuwirken. Der Eintritt ist frei.

Eine Stiftung – bleibt

Bürgerstiftung Wesseling stellt sich bei Seniorenunion der CDU Wesseling vor

Wesseling 20.3.2013:  „Eine Stiftung – bleibt“, so lautete das Thema des Vortrag, den Stephan Rodtmann, Allgemeinarzt aus Wesseling für die Bürgerstiftung Wesseling bei den Senioren hielt. „So aufmerksam und interessierte Zuhörer habe ich selten erlebt, ich bin froh und dankbar, dass ich die Idee und das Konzept unserer Bürgerstiftung vorstellen darf “, so Rodtmann. Unter souveräner Leitung von Maria Mund fanden im randvollen Sälchen des Wirtz-Hauses zunächst die Vorstandswahlen statt, die vom Ehrenvorsitzenden Peter Jansen geleitet wurde, der im Übrigen ebenfalls Kuratoriumsmitglied der Bürgerstiftung ist.

Vor 100 Jahren gründete sich die weltweit erste Bürgerstiftung, die Cleveland Foundation, und sie verwaltet inzwischen 1,2 Milliarden Dollar. „Eine Stiftung wirkt über viele Generationen und wenn Sie zustiften bleibt Ihr Geld im Stiftungsvermögen, es wird niemals angetastet, nur die Erträge kommen guten Zwecken zugute“  führte Rodtmann aus.

Was bleibt von mir? Wie kann ich unsere Stadt auf lange Sicht fördern? Kann ich etwas vermachen? Ist mein Geld in guten Händen?

Diese Fragen konnten zufriedenstellend beantwortet werden, nachdem sich alle ein Bild von den Aktivitäten der Stiftung machen konnten: Der Leistungsoskar, der Preis der Bürgerstiftung für besonderes Engagement für Lebenswerk, Soziales, Kultur, Jugend, Handwerk und Wissenschaft in Wesseling. „Alt trifft Jung“, „Alterwerden in Wesseling“, das waren Veranstaltungen zum Thema Zusammenleben. Informationsveranstaltungen der Stiftung: „Wasserstoffregion Rheinland“, „Neue Wege in Sachen Energie“, „Entwicklung und Zukunft des Wesselinger Krankenhauses“  sollen neue Entwicklungen anstoßen. „Urknall“ mit Prof.Biebel vom CERN Genf brachte Spitzenwissenschaft nach Wesseling. Wolfgang Bosbachs Vortrag „Energiewandel“ rundete die Serie ab.

Dichterlesungen während einer Schiffstour („Wesseling liest“), „Mainachtssingen“ und ein konzertanter ökumenischer Abend mit den Kirchen und der Kolpingfamilie stehen für kulturelle Förderung, die die Bürgerstiftung aktiv betreibt. Nicht zuletzt stellte Rodtmann federführend das Projekt „Entdecke Wesseling“ vor. Auf der Internetseite komma-rhein.de sammelt er Anekdoten, Geschichten und Einsichten von Wesselingern. Sie werden in einem Bildband und als Hörbuch erscheinen. Der kreative Kopf der Stiftung, Torsten Gripp,  übernimmt Gestaltung und Layout. Mit seiner unnachahmlichen, sonoren Stimme liest er die Geschichten für das Hörbuch ein. Die Bürger werden noch aufgerufen Bilder und Kunstwerke einzusenden, die die Geschichten illustrieren.

Bernd Wagner, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung faßte zusammen: „Das war ein gelungener Abend, wir fühlten uns bei den CDU-Senioren sehr wohl und freuen uns auf gemeinsame Projekte.“

Grundlegende Informationen über Bürgerstiftungen

Eine Bürgerstiftung ist eine selbständige und unabhängige Institution zur Förderung verschiedener gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke in einem geographisch begrenzten, d.h. lokalen und regionalen Wirkungsraum, die einen langfristigen Vermögensaufbau betreibt und ihre Organisationsstruktur und Mittelvergabe transparent macht.
Das Ziel einer Bürgerstiftung ist es, einer größeren Zahl von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen (Corporate Citizens) zu ermöglichen, ihre spezifischen Beiträge zum Gemeinwohl unter einem gemeinsamen Dach zu verfolgen. Sie dient dabei als ein Sammelbecken für Spenden und Zustiftungen. Der langfristige Aufbau des Stiftungsvermögens durch Zustiftungen sichert die finanzielle Unabhängigkeit einer Bürgerstiftung und gewährleistet die Kontinuität der Stiftungsarbeit.

Erfolgreich arbeitende Bürgerstiftungen übernehmen für ihre Stifter und Spender eine Dienstleistungsfunktion. Sie bieten Serviceleistungen an, die auf die jeweiligen philanthropischen Interessen dieser Personen, Organisationen oder Institutionen zugeschnitten sind.

Mit den Erträgen des Stiftungsvermögens fördert oder initiiert die Bürgerstiftung eine Vielzahl unterschiedlicher dem Gemeinwohl dienender Projekte. Sie versteht sich als Initiator, Koordinator und Katalysator gemeinnütziger Aktivitäten in ihrer Gemeinde, Stadt oder Region.

Darüber hinaus mobilisiert und koordiniert eine Bürgerstiftung nicht nur finanzielle Mittel, sondern schafft und fördert neue Möglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement.

Sie bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine Möglichkeit, sich nicht nur mit Geld, sondern auch mit Zeit und Ideen für das Gemeinwohl zu engagieren.

Eine Bürgerstiftung ist frei von jeglicher Einflussnahme durch staatliche Instanzen, politische Organisationen, Unternehmen oder einzelne Stifter. Aus diesem Grunde wird sie von einem unabhängigen Führungsgremium geleitet, das sich aus Bürgerinnen und Bürgern zusammensetzt, die aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihres Engagements dazu qualifiziert sind, der Stiftung vorzustehen.

Als Stiftung von Bürgern für Bürger informiert sie die Öffentlichkeit wie auch ihre Stifter regelmäßig über ihre Ziele, Aktivitäten und ihre Rechnungslegung.

Quelle: Infoheft Bürgerstiftungen

Große Gala 2012

Verleihung des Leistungsoskars dotiert mit  je 1.000,- Euro, Gala-Abend im Rheinforum
Gestaltung der Trophäe Torsten Gripp, Fertigung Rüdiger Scholz, Fa. Graf, Wesseling

Schirmherr: Dr. Jürgen Rüttgers, ehem. Ministerpräsident NRW
Kultur: Richard Dold, Urgestein mehrerer  Chöre
Sport: Vermins, Base- und Softballmanschaft mit Trainer Udo Dehmel
Soziales: Olaf Sowietzki und Michael Michels, Radwerkstatt
Wissenschaft: Prof.Dr. Sabine Doering-Manteuffel
Lebenswerk:  Franz-Josef Thiemermann, Direktor i.R., Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Mundart-Autor
Wesselinger des Jahres: Dr. Wilhelm Künsting, Autor, Musiker
Moderation: Simone Standl, WDR
Musik: HCC Bigband

Bericht aus dem Werbekurier zu unserem Leistungsoskar 2012
Bericht Leistungsoskar-2012.pdf