Unsere Stadt wandelt sich. Das ganze Land. Alle Welt. Wesseling, was jetzt?

Die neue Zeit! Privater Reichtum und öffentliche Armut driften zunehmend auseinander. Mit fatalen Folgen. Wenn kommunale Kassen nicht mehr klingeln, bleibt das Gemeinwohl schnell auf der Strecke.
Dann wäre unsere Gesellschaft geschlagen. Mit Zwist, Zerrüttung, Zerfall. Au weia! So negativ wollen wir das für Wesseling nicht stehen lassen.

Stadt Wesseling statt Stillstand! Hier haben sich Frauen und Männer gefunden um Gemeinnutz neu zu interpretieren. Basis dafür ist die Bürgerstiftung. Jetzt, in Gründung. Die sammelt nicht nur Geld, Zeit und Ideen, sondern auch Menschen, die mitmachen… wie du und ich. Dann gilt’s – Position beziehen, Ziele sehen, Visionen wahr machen!

Gemeinwesen gestalten. Bewährtes bewahren, Bestehendes bestärken. Innovatives initiieren – Verantwortung vereint tragen. Stifter, Spender, Sponsoren an die Spitze! Und Defizite dezimieren und Sorgen entsorgen. Mit Mut zur Menschlichkeit – von Bürgern für Bürger; tatsächlich, tatkräftig! Erfolg folgt. Wen wundert’s – Wesseling!

Entdecke Wesseling

Von Montserrat Manke – Werbekurier

„The chemical Heart of Europe“ sollte es eigentlich mal werden. Dieser fantastische Slogan stammt noch aus der „Zukunftswerkstatt“ und gemeint ist damit – wie könnte es anders sein – unser Wesseling.

Wir sitzen zu viert in lockerer Runde einer Gaststube in Keldenich: Harald Nauroschat, Torsten Gripp und Günter Konkel stellen mir das neue Projekt der Bürgerstiftung vor. „Entdecke Wesseling“ heißt die Kampagne, deren Ideengeber und Initiator der Fotograf und Künstler Torsten Gripp ist.

Er schätzt seine Heimatstadt, in der er seit 30 Jahren lebt, aber auch er weiß, dass Wesseling ein Imageproblem hat: „Dabei hat Wesseling wie jede Stadt auch sehr schönen Seiten“, so Gripp. Und genau darum geht es bei „Entdecke Wesseling“. Zusammen mit den Künstlern Harald Lülsdorf, Markus Nischk – beide sind Wesselinger – sowie Michael von Findt (aus der Nähe von Bielefeld) und Frederic Erichson aus Bornheim wird Wesseling im wahrsten Sinne des Wortes „entdeckt“.

Ausgerüstet mit der Kamera fangen sie die fast 36 000 Einwohner zählende Stadt mit der Linse ein, „und zwar an allen Ecken und Kanten“, erklärt Torsten Gripp. Und mit den beiden Nicht-Wesselinger Künstlern sei der Blick von außen gegeben.

Diese Bilder – beispielsweise der Kran am Rheinforum oder St. Germanus – werden mithilfe eines Computerprogrammes verändert, so dass man wirklich erst mal genauer hinschauen muss, um zu sehen, was es mit dem Foto auf sich hat. „Wir möchten die Menschen dafür erwärmen, Wesseling wieder neu zu entdecken“, sagt der Künstler.

Die „Entdecke Wesseling“ Motive werden auf T-Shirts und Poster gedruckt, außerdem wird das Projekt, welches vom Kulturamt der Stadt begleitet wird, im September der Öffentlichkeit vorgestellt. Darüber hinaus gibt es eine Internetseite, auf man die Bilder sehen kann:www.daswesselingprojekt.wordpress.com.

Die Künstler lassen auf eigene Kosten 10 000 Postkarten herstellen, auf denen pro Künstler zwei „Entdecke Wesseling“ Motive zu sehen sind. „Die schenken wir der Stadt und der Bürgerstiftung“, sagt Gripp.

Aber das ist noch nicht alles – der Wesselinger Arzt Stephan Rodtmann, der dem Kuratorium der Bürgerstiftung angehört, hat eine Web-Seite eingerichtet, auf der es Geschichten und Anekdoten aus Wesseling zu lesen und zu hören gibt.

Für dieses Projekt werden auch noch Mitstreiter gesucht, gerne auch solche, die zwar eine schöne Anekdote kennen, diese aber nicht aufschreiben können. Stephan Rodtmann erzählt sie dann nach. Am Ende soll aus den Geschichten ein Buch entstehen. Mehr Infos:www.komma-rhein.de

Wein, Kunst und Music-Live-Act

Wein, Kunst und Music-Live-Act
Ein voller Erfolg war die Veranstaltung im Restaurant Albero D’Oro am Samstag den 28.05.2011. Auf dem Eichholzer Acker 1 in Wesseling fanden sich viele interessante Gäste bei anregenden Gesprächen, zu kulinarischen Genüssen und edlen Tropfen aus dem Haus Albero D’Oro ein. Begleitet durch stilvoller Blasmusik war der Nachmittag ein angenehmer Start in das letzte Maiwochenende.

Die von Wesselinger Künstler Otto Scholtes gestifteten Druckgrafiken, Monotypien und Aquarelle fanden reißenden Absatz zu Gunsten der Bürgerstiftung Wesseling. Eine tolle Gelegenheit ein Stück originale Wesselinger Kunst zu erhaschen.

An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an Herrn Scholtes und an das Team von Albero D’Oro

Wir haben uns über Ihren Besuch sehr gefreut
Ihre Bürgerstiftung Wesseling

Bürgerstiftung will Energiekonzept erstellen

Vortrag Antrieb mit Wasserstoff als Option

Auf Initiative von Harald Nauroschat von der Bürgerstiftung Wesseling fand im großen Sitzungssaal des Weselinger Rathauses eine Informationsveranstaltung zum Thema Wasserstoff als innovative Energiequelle statt. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet in seiner  Ausgabe vom 13./14.05.2010 darüber:

Grundtenor des Vortrags (und des Berichts) war, dass zwar die Brennstoffzellen-Technik noch in den Kinderschuhen stecke und noch nicht Marktreife erreicht habe. Langfristig führe aber nichts an dieser alternativen Energie vorbei. Die Chemie-Region um Köln habe einen einzigartigen Standortvorteil, weil hier der Brennstoff Wasserstoff reichlich als Nebenprodukt vorhanden sei.
Damit verbinde sich die Chance für die Region Technologieführerschaft zu übernehmen.
Die Bürgerstiftung wird das Thema weiter im Bewußtsein halten.

Bürgerstiftung will neues Energiekonzept anstoßen

Dienstag, 11.05.2010
Mit einem Vortrag im großen Ratssaal in Wesseling zum Thema Wasserstoff als sauberer Energieträger in der Region will die Bürgerstiftung den Anstoß zu einem neuen Energiekonzept für die Stadt geben.
Auf Anregung von Harald Nauroschat, Vorstand der Bürgerstiftung, und in Kooperation mit der Initiative „Energie imWandel“ hat Boris Jermer, Geschäftsführer der Innovationsgesellschaft Wasserstoff mbH zahlreichen Bürgern und Politikern die Chancen des neuen Energieträgers erläutert.

Gala für Wesselinger Oskar-Preisträger

Wesseling – Am Samstagabend verlieh die Wesselinger Bürgerstiftung zum zweiten Mal den Preis an jene, die sich in verschiedener Hinsicht für die Stadt besonders verdient gemacht haben. 80 Bewerbungen für die Auszeichnung waren in den vergangenen Wochen eingegangen. Ein sechsköpfiges Gremium hatte schließlich über die Oskar-Würdigkeit zu entscheiden. Verliehen wurde der Preis in den Kategorien Sport, Kultur, Industrie / Handwerk / Wissenschaft, Soziales, Jugend sowie für das Lebenswerk.

„Die Entscheidung ist uns vor allem in den Bereichen Soziales und Kulturelles schwer gefallen“, sagt Harald Nauroschat von der vor fünf Jahren ins Leben gerufenen Bürgerstiftung. Bei einer festlichen Gala mit buntem Kulturprogramm dankte die Stiftung nun den Preisträgern samt ihrer Familien und überreichte den Pokal sowie ein Preisgeld von jeweils 500 Euro. Den Oskar aus Glas und Plattgold hatte der Wesselinger Künstler Torsten Gripp entworfen.

„Zu Frau Bornheim kann man immer kommen. Wenn sie kann, hilft sie jedem.“ Diese Sätze einer Nachbarin hatten schließlich den Ausschlag gegeben, den Oskar für soziales Engagement an Marga Bornheim zu vergeben. Bereits als Leiterin der Caritas ist sie für andere tätig. Doch die Liste ihrer ehrenamtlichen Aufgaben ist noch viel länger: Mittagessen und Frühstück für Senioren macht sie ebenso wie Deutschunterricht und Tanzen mit Immigrantinnen, Heiligabend für Alleinstehende – um nur einiges zu nennen.

In der Kategorie Kultur fiel die Wahl schließlich auf Christa und Johannes Becker, die im Jahr 1982 die Katholische Öffentliche Bücherei der Pfarrei St. Andreas aufgebaut hatten. Seit dieser Zeit erhalten sie die Bücherei mit 14 000 Ausleihungen pro Jahr ehrenamtlich am Leben.

Die Würdigung nicht mehr erleben konnte Lorenz Meschede. Im vergangenen Jahr war der Bäckermeister verstorben. Doch „Wesseling darf sich glücklich schätzen, einen der zehn besten Bäcker Europas in seinen Mauern zu wissen.“ Mit diesen Worten begründete Tilmann Kinkel die Oskarvergabe posthum in der Kategorie Handwerk. Im Jahr 2008 war Lorenz Meschede von einer Jury zu Europas besten Bäckern gekürt worden. Ein weitere Grund für die Vergabe an den leider Verstorbenen war laut Nauroschat: „Der Preis soll auch andere motivieren.“

Ein weiterer Oskar wurde an Professor Neven Olivari vergeben, den jahrelangen Chefarzt der Plastischen Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhauses. Als das Lebenswerk des über Deutschland hinaus bekannten Mediziners gilt nicht zuletzt der Aufbau der plastischen Chirurgie der Wesselinger Klinik.

In der Kategorie Sport ging der Oskar an Nildem Kayas, Europameisterin, deutsche Meisterin und schließlich Weltmeisterin 2008 in der Kampfsportart Taekwondo. Und schließlich wurde der Preis für die Jugend an die Wesselinger Jugendfeuerwehr übergeben.

„Ich habe sehr großen Respekt vor den Preisträgern“, resümiert Harald Nauroschat die diesjährige Oskarvergabe. Zwar gab es keinen roten Teppich wie beim Vorbild aus Hollywood. Doch festlich ging es dennoch zu im Rheinforum, wo noch bis tief in die Nacht hinein gebührend gefeiert wurde.

Einladung zum Leistungsoskar 2009

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher,

Es soll ein ganz besonderer Abend werden und Sie sollen unsere ganz besonderen Gäste sein. Am Samstag, den 07.11.2009 um 19:00h (Einlass 18:30h) verleiht die Bürgerstiftung Wesseling zum zweiten Mal seit 2006 im Rahmen eines festlichen Abends den Leistungsoskar an Bürger unserer Stadt, die sich in herausragender Weise verdient gemacht haben.
Die benötigten Eintrittskarten erhalten Sie im Vorverkauf im Hotel am Rhein – Auf dem Rheinberg 2 – 50389 Wesseling – Telefon: 02236 325-0. Im Eintrittspreis enthalten ist das Galamenü exkl. Getränke mit musikalischem Rahmenprogram.

Der Leistungsoskar wird in den Kategorien Sport, Kultur, Industrie/Handwerk/Wissenschaft, Soziales, Jugend sowie „Lebenswerk“ verliehen.

Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch.

Hier finden Sie den Flyer zur Veranstaltung.