Grundlegende Informationen über Bürgerstiftungen

Eine Bürgerstiftung ist eine selbständige und unabhängige Institution zur Förderung verschiedener gemeinnütziger und mildtätiger Zwecke in einem geographisch begrenzten, d.h. lokalen und regionalen Wirkungsraum, die einen langfristigen Vermögensaufbau betreibt und ihre Organisationsstruktur und Mittelvergabe transparent macht.
Das Ziel einer Bürgerstiftung ist es, einer größeren Zahl von Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen (Corporate Citizens) zu ermöglichen, ihre spezifischen Beiträge zum Gemeinwohl unter einem gemeinsamen Dach zu verfolgen. Sie dient dabei als ein Sammelbecken für Spenden und Zustiftungen. Der langfristige Aufbau des Stiftungsvermögens durch Zustiftungen sichert die finanzielle Unabhängigkeit einer Bürgerstiftung und gewährleistet die Kontinuität der Stiftungsarbeit.

Erfolgreich arbeitende Bürgerstiftungen übernehmen für ihre Stifter und Spender eine Dienstleistungsfunktion. Sie bieten Serviceleistungen an, die auf die jeweiligen philanthropischen Interessen dieser Personen, Organisationen oder Institutionen zugeschnitten sind.

Mit den Erträgen des Stiftungsvermögens fördert oder initiiert die Bürgerstiftung eine Vielzahl unterschiedlicher dem Gemeinwohl dienender Projekte. Sie versteht sich als Initiator, Koordinator und Katalysator gemeinnütziger Aktivitäten in ihrer Gemeinde, Stadt oder Region.

Darüber hinaus mobilisiert und koordiniert eine Bürgerstiftung nicht nur finanzielle Mittel, sondern schafft und fördert neue Möglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement.

Sie bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine Möglichkeit, sich nicht nur mit Geld, sondern auch mit Zeit und Ideen für das Gemeinwohl zu engagieren.

Eine Bürgerstiftung ist frei von jeglicher Einflussnahme durch staatliche Instanzen, politische Organisationen, Unternehmen oder einzelne Stifter. Aus diesem Grunde wird sie von einem unabhängigen Führungsgremium geleitet, das sich aus Bürgerinnen und Bürgern zusammensetzt, die aufgrund ihrer Persönlichkeit und ihres Engagements dazu qualifiziert sind, der Stiftung vorzustehen.

Als Stiftung von Bürgern für Bürger informiert sie die Öffentlichkeit wie auch ihre Stifter regelmäßig über ihre Ziele, Aktivitäten und ihre Rechnungslegung.

Quelle: Infoheft Bürgerstiftungen

Große Gala 2012

Verleihung des Leistungsoskars dotiert mit  je 1.000,- Euro, Gala-Abend im Rheinforum
Gestaltung der Trophäe Torsten Gripp, Fertigung Rüdiger Scholz, Fa. Graf, Wesseling

Schirmherr: Dr. Jürgen Rüttgers, ehem. Ministerpräsident NRW
Kultur: Richard Dold, Urgestein mehrerer  Chöre
Sport: Vermins, Base- und Softballmanschaft mit Trainer Udo Dehmel
Soziales: Olaf Sowietzki und Michael Michels, Radwerkstatt
Wissenschaft: Prof.Dr. Sabine Doering-Manteuffel
Lebenswerk:  Franz-Josef Thiemermann, Direktor i.R., Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Mundart-Autor
Wesselinger des Jahres: Dr. Wilhelm Künsting, Autor, Musiker
Moderation: Simone Standl, WDR
Musik: HCC Bigband

Bericht aus dem Werbekurier zu unserem Leistungsoskar 2012
Bericht Leistungsoskar-2012.pdf

Unsere Stadt wandelt sich. Das ganze Land. Alle Welt. Wesseling, was jetzt?

Die neue Zeit! Privater Reichtum und öffentliche Armut driften zunehmend auseinander. Mit fatalen Folgen. Wenn kommunale Kassen nicht mehr klingeln, bleibt das Gemeinwohl schnell auf der Strecke.
Dann wäre unsere Gesellschaft geschlagen. Mit Zwist, Zerrüttung, Zerfall. Au weia! So negativ wollen wir das für Wesseling nicht stehen lassen.

Stadt Wesseling statt Stillstand! Hier haben sich Frauen und Männer gefunden um Gemeinnutz neu zu interpretieren. Basis dafür ist die Bürgerstiftung. Jetzt, in Gründung. Die sammelt nicht nur Geld, Zeit und Ideen, sondern auch Menschen, die mitmachen… wie du und ich. Dann gilt’s – Position beziehen, Ziele sehen, Visionen wahr machen!

Gemeinwesen gestalten. Bewährtes bewahren, Bestehendes bestärken. Innovatives initiieren – Verantwortung vereint tragen. Stifter, Spender, Sponsoren an die Spitze! Und Defizite dezimieren und Sorgen entsorgen. Mit Mut zur Menschlichkeit – von Bürgern für Bürger; tatsächlich, tatkräftig! Erfolg folgt. Wen wundert’s – Wesseling!

Entdecke Wesseling

Von Montserrat Manke – Werbekurier

„The chemical Heart of Europe“ sollte es eigentlich mal werden. Dieser fantastische Slogan stammt noch aus der „Zukunftswerkstatt“ und gemeint ist damit – wie könnte es anders sein – unser Wesseling.

Wir sitzen zu viert in lockerer Runde einer Gaststube in Keldenich: Harald Nauroschat, Torsten Gripp und Günter Konkel stellen mir das neue Projekt der Bürgerstiftung vor. „Entdecke Wesseling“ heißt die Kampagne, deren Ideengeber und Initiator der Fotograf und Künstler Torsten Gripp ist.

Er schätzt seine Heimatstadt, in der er seit 30 Jahren lebt, aber auch er weiß, dass Wesseling ein Imageproblem hat: „Dabei hat Wesseling wie jede Stadt auch sehr schönen Seiten“, so Gripp. Und genau darum geht es bei „Entdecke Wesseling“. Zusammen mit den Künstlern Harald Lülsdorf, Markus Nischk – beide sind Wesselinger – sowie Michael von Findt (aus der Nähe von Bielefeld) und Frederic Erichson aus Bornheim wird Wesseling im wahrsten Sinne des Wortes „entdeckt“.

Ausgerüstet mit der Kamera fangen sie die fast 36 000 Einwohner zählende Stadt mit der Linse ein, „und zwar an allen Ecken und Kanten“, erklärt Torsten Gripp. Und mit den beiden Nicht-Wesselinger Künstlern sei der Blick von außen gegeben.

Diese Bilder – beispielsweise der Kran am Rheinforum oder St. Germanus – werden mithilfe eines Computerprogrammes verändert, so dass man wirklich erst mal genauer hinschauen muss, um zu sehen, was es mit dem Foto auf sich hat. „Wir möchten die Menschen dafür erwärmen, Wesseling wieder neu zu entdecken“, sagt der Künstler.

Die „Entdecke Wesseling“ Motive werden auf T-Shirts und Poster gedruckt, außerdem wird das Projekt, welches vom Kulturamt der Stadt begleitet wird, im September der Öffentlichkeit vorgestellt. Darüber hinaus gibt es eine Internetseite, auf man die Bilder sehen kann:www.daswesselingprojekt.wordpress.com.

Die Künstler lassen auf eigene Kosten 10 000 Postkarten herstellen, auf denen pro Künstler zwei „Entdecke Wesseling“ Motive zu sehen sind. „Die schenken wir der Stadt und der Bürgerstiftung“, sagt Gripp.

Aber das ist noch nicht alles – der Wesselinger Arzt Stephan Rodtmann, der dem Kuratorium der Bürgerstiftung angehört, hat eine Web-Seite eingerichtet, auf der es Geschichten und Anekdoten aus Wesseling zu lesen und zu hören gibt.

Für dieses Projekt werden auch noch Mitstreiter gesucht, gerne auch solche, die zwar eine schöne Anekdote kennen, diese aber nicht aufschreiben können. Stephan Rodtmann erzählt sie dann nach. Am Ende soll aus den Geschichten ein Buch entstehen. Mehr Infos:www.komma-rhein.de

Wein, Kunst und Music-Live-Act

Wein, Kunst und Music-Live-Act
Ein voller Erfolg war die Veranstaltung im Restaurant Albero D’Oro am Samstag den 28.05.2011. Auf dem Eichholzer Acker 1 in Wesseling fanden sich viele interessante Gäste bei anregenden Gesprächen, zu kulinarischen Genüssen und edlen Tropfen aus dem Haus Albero D’Oro ein. Begleitet durch stilvoller Blasmusik war der Nachmittag ein angenehmer Start in das letzte Maiwochenende.

Die von Wesselinger Künstler Otto Scholtes gestifteten Druckgrafiken, Monotypien und Aquarelle fanden reißenden Absatz zu Gunsten der Bürgerstiftung Wesseling. Eine tolle Gelegenheit ein Stück originale Wesselinger Kunst zu erhaschen.

An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an Herrn Scholtes und an das Team von Albero D’Oro

Wir haben uns über Ihren Besuch sehr gefreut
Ihre Bürgerstiftung Wesseling

Bürgerstiftung will Energiekonzept erstellen

Vortrag Antrieb mit Wasserstoff als Option

Auf Initiative von Harald Nauroschat von der Bürgerstiftung Wesseling fand im großen Sitzungssaal des Weselinger Rathauses eine Informationsveranstaltung zum Thema Wasserstoff als innovative Energiequelle statt. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet in seiner  Ausgabe vom 13./14.05.2010 darüber:

Grundtenor des Vortrags (und des Berichts) war, dass zwar die Brennstoffzellen-Technik noch in den Kinderschuhen stecke und noch nicht Marktreife erreicht habe. Langfristig führe aber nichts an dieser alternativen Energie vorbei. Die Chemie-Region um Köln habe einen einzigartigen Standortvorteil, weil hier der Brennstoff Wasserstoff reichlich als Nebenprodukt vorhanden sei.
Damit verbinde sich die Chance für die Region Technologieführerschaft zu übernehmen.
Die Bürgerstiftung wird das Thema weiter im Bewußtsein halten.

Bürgerstiftung will neues Energiekonzept anstoßen

Dienstag, 11.05.2010
Mit einem Vortrag im großen Ratssaal in Wesseling zum Thema Wasserstoff als sauberer Energieträger in der Region will die Bürgerstiftung den Anstoß zu einem neuen Energiekonzept für die Stadt geben.
Auf Anregung von Harald Nauroschat, Vorstand der Bürgerstiftung, und in Kooperation mit der Initiative „Energie imWandel“ hat Boris Jermer, Geschäftsführer der Innovationsgesellschaft Wasserstoff mbH zahlreichen Bürgern und Politikern die Chancen des neuen Energieträgers erläutert.