Leistungsoskar 2009

Die Bürgerstiftung Wesseling ehrt mit dem Leistungsoskar 2009 wieder Menschen für Ihren Verdienst an der Gesellschaft.

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Werbekurier vom 26.08.2009

Wesseling (mm). „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“: Goethes Worte sind nicht nur Ausdruck einer humanistischen Weltanschauung, sondern vermitteln auch, wen die Bürgerstiftung Wesseling mit dem Leistungsoskar ehren will. Nämlich Menschen, die sich in den Kategorien „Sport“, „Kultur, „Industrie und Handwerk“, „Wissenschaft“ und „Lebenswerk“ besonders in und für Wesseling verdient gemacht haben.

Und gesucht werden diese zu ehrenden Menschen über die Bürgerschaft. Ergo: Wer jemand kennt, der sich besonders für Wesseling in diesen Bereichen verdient gemacht hat, sollte seinen Vorschlag schleunigst bei der Bürgerstiftung einreichen: Bürgerstiftung Wesseling, Auf dem Rheinberg 2, 50389 Wesseling. Oder bei Vorstandsmitglied Harald Nauroschat, Roisdorfer Straße 23. Unter allen Teilnehmern, die Vorschläge einreichen, werden drei Rundflüge über das Rheinland ausgelost. Am 7. November dann werden die Auszeichnungen im Rahmen der „Oskarnacht“ im Rheinforum verliehen.

Wasserstoff zwischen Rhein und Erft

Der Energieträger von morgen schon heute in der Region!
Thema:
Die Energieversorgung Deutschlands ist im Wandel. Fossile Energieträger wie Öl, Gas und Kohle sind endlich und damit steigend im Preis. Wasserstoff als Energieträger und die Verwendung von Brennstoffzellen sind die Zukunft! Egal aus welchen Quellen der Wasserstoff in Zukunft stammen wird, er ist heute schon in der Region verfügbar.
Seine Eigenschaften machen ihn zu einem speziellen Energieträger, der keinerlei Emissionen in der Umsetzung verursacht. Aus regenerativen Quellen kann er genauso gewonnen werden wie zum Beispiel aus Braunkohle. Das Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten befindet sich noch in den Kinderschuhen, Wasserstoff ermöglicht Energieversorgungen, die heute noch nicht machbar sind. Die Region und Wesseling besitzen einen wichtigen Standortvorteil, da heute bereits eine Wasserstoff-Infrastruktur vorhanden ist. Wasserstoff kann also heute schon in der Region eingesetzt werden. Die sich daraus ergebenden Chancen sollen in der gemeinsamen Veranstaltung von Bürgerstiftung Wesseling, HyCologne e.V. und IHK Köln aufgezeigt werden.
Einladung und Programm

Patenschaften mit Senioren

VON MICHAEL KASISKE, 25.11.07, KSTA

Wesseling – „Jung und Alt leben doch in Parallelwelten, und da ist viel Austausch nötig“, erklärte Harald Nauroschat von der Wesselinger Bürgerstiftung. Um einen Austausch zwischen den beiden Welten zu ermöglichen, hatte die Bürgerstiftung jüngere und ältere Menschen ins Rheinforum eingeladen und freute sich über rund 300 Besucher.

Auf dem Programm standen gemeinsame Spiele, eine Aufführung der Kindertagesstätte Regenbogen und ein Vortrag von Professor Christoph Jacobi über neue Operationstechniken für Menschen im fortgeschrittenen Alter. Der in Bornheim lebende Schauspieler Günter Lamprecht erzählte aus seinem Leben und betonte. „Ich bin seit über zehn Jahren im Vorgebirge zu Hause, was auch daran liegt, dass das Stammhaus für meine Gesundheit das Wesselinger Dreifaltigkeitskrankenhaus ist“. Die Firma Basell hatte das Mittagessen gestiftet, was von Auszubildenden, der Jugendfeuerwehr und der Jugend der KG Prinzengarde serviert wurde.

„Dieser Tag sollte Initialzündung sein, und es ist fantastisch, dass er das mit diesem Projekt nun auch sein wird“, freute sich Nauroschat nach einem Gespräch mit Dirk Berger, dem Konrektor der Albert-Einstein-Realschule. Denn die Schüler der Schule wollen Patenschaften mit älteren Menschen eingehen.

Zum einen können die Schüler zwischen 14 und 16 Jahren den älteren Menschen vorlesen, beim Einkaufen helfen oder ihnen sogar in der Schule Computerkurse geben und zum anderen: „Unsere Schüler profitieren von der Lebenserfahrung und stärken so durch das konkrete Handeln ihre Sozialkompetenz“.

Die 14-jährige Jeanette Rollkowski war einer der zwölf Schüler der Albert-Einstein- Schule, die im Rheinforum dabei war und zu einer solchen Patenschaft bereit ist. „Wenn ich alt wäre, würde ich mich auch freuen, wenn Jugendliche mal vorbeikämen und den Erzählungen der älteren Menschen zuzuhören ist bestimmt spannend, denn früher war ja doch vieles anders“. Die Bürgerstiftung will die Patenschaften zwischen Jung und Alt nun organisieren.

Alt trifft Jung am 24.11.2007 im Rheinforum 10:30h

Von einem „Leuchtturmprojekt“ sprach Harald Nauroschat in Zusammenhang mit der neuesten geplanten Veranstaltung der Bürgerstiftung Wesseling. Um junge Menschen für die Probleme älterer Bürger zu sensibilisieren, lädt die Bürgerstiftung am 24. November zwischen 10 und 15 Uhr zu einem ganz besonderen Meeting ins Rheinforum ein.

Unter dem Motto: „Jung trifft Alt“ wollen sie junge und ältere Menschen zusammenbringen – mit dem Ziel, ein Netzwerk zu gründen. Wie Harald Nauroschat erklärte, würden junge und alte Leute oft in Parallelwelten leben. „Diese wollen wir aufbrechen“, damit einer vom anderen profitiert.“

Toll fänden es die Organisatoren, wenn viele interessierte Menschen aller Generationen am 24. November ins Rheinforum kämen. Probleme sollen dort erörtert und vielleicht sogar schon gelöst werden.
Auch gilt es, Kontakte herzustellen, Patenschaften vorzustellen und zu übernehmen. Schulklassen aber auch Ausbildungsbetriebe wurden bereits angeschrieben.

Außerdem steht ein Interview auf dem Programm. Chefarzt Dr. Norbert Göke vom Dreifaltigkeitskrankenhaus wird mit Schauspieler Günter Lamprecht über das Leben des Schauspielers, aber auch über die Beschwerden im Alter plaudern. Einen Fachvortrag über das Thema „Operationen im höheren Alter“ wird Professor Christoph Jacobi halten. Weitere Auskünfte gibt es unter Telefon (0 22 36) 4 47 30

(Kölnische Rundschau)

Das Stiftungskapital wurde aufgestockt – Kölnische Rundschau

WESSELING. Eine Aufstockung um 5000 Euro erfuhr das Stiftungskapital der Bürgerstiftung Wesseling am Mittwoch. Gemeinsam überreichten Markus Bärenfänger vom Vorstand der VR-Bank (r.) und Andreas Häßner, ebenfalls von der VR-Bank und gleichzeitig Kuratoriumsmitglied (l.), einen symbolischen Scheck über die runde Summe in der Niederlassung ihres Hauses an der Flach-Fengler-Straße an die Kuratorin der Stiftung, Jutta Graf und Stiftungsmitglied Harald Nauroschat. „Eine solche Stiftung braucht eine Unterstützung in der Startphase“, so VR-Vorstandsmitglied Bärenfänger.

Die im Jahr 2004 gegründete Stiftung unterstützt Projekte, die nicht von der öffentlichen Hand mitfinanziert werden. Darüber hinaus vergibt die Bürgerstiftung den „Leistungsoskar“, der diesmal unter anderem an eine Schulklasse verliehen wurde, die einen schwerbehinderten Schulkameraden nachhaltig unterstützt. Wer sich näher über die Arbeit und die Satzung der Wesselinger „Bürgerstiftung“ informieren möchte, kann dies auch im Internet unter der Adresse www.buergerstiftung-wesseling.de tun

Verleihung der Leistungsoskars – Werbekurier

Von Montserrat Manke

„Sie haben Werte und sind Vorbilder“
Wesseling. Festliche runde Tisch mit Damasttischdecken und zartrosa Rosen als Tischschmuck, blitzendes Besteck, ein erlesenes Menü, romantische Kerzen, gedimmtes Licht, ein roter Teppich vor der Bühne und Scheinwerfer: Die erste Oskarnacht im Rheinforum war elegant in Szene gesetzt worden.
Monatelang hatten die „Macher“ von der Bürgerstiftung Wesseling an dem festlichen Abend geplant, schließlich sollte mit dem Fest ein neuer glamouröser Meilenstein in der Wesselinger Gesellschaft gesetzt werden. Und – um es gleich vorweg zu nehmen – es ist gelungen: Das war die beste Veranstaltung in der Stadt am Rhein seit Jahren. Zumindest dieses war der Tenor der rund 180 Gäste.

Aber es ging ja auch um was: In fünf Kategorien wurde der „Leistungsoskar“ der Bürgerstiftung verliehen, darüber hinaus gab es einen Oskar, der für das Lebenswerk verliehen wurde. Durch das rund dreistündige Programm führte der Kölner Günter Leitner, der – dem Abend angemessen – einen schicken Gehrock trug und souverän moderierte. „Heute Abend geht es um Menschen, die leisten, was die Gesellschaft benötigt. Sie haben Werte und sind Vorbilder“, erläuterte im Vorfeld Matthias Franzke, Vorsitzender der Bürgerstiftung.

Aus über 80 Vorschlägen, die die Wesselinger Bürgerinnen und Bürger bei der Stiftung eingereicht hatten, musste die Jury wählen, und es war sicher nicht einfach: Bis auf die Kategorie „Lebenswerk“ und „Wesselinger des Jahres“ gab es jeweils drei Nominierte. Sie alle wurden – ganz dem großen Vorbild aus Hollywood entsprechend – multimedial vorgestellt, bevor Leitner die Entscheidung bekannt gab und die Geehrten mit „standing Ovations“ im Scheinwerferlicht auf die Bühne kamen.

Den ersten Oskar (Kultur) erhielt der Musiker Mike Herting. Er hatte sich bei der Jury gegen den Künstler Otto Scholtes und das Comic-Genie Martin Perscheid durchgesetzt. „Ich musste erst mal 30 Jahre alt werden, um zu begreifen, dass das was ich mache, Leistung ist“, grinste Herting, der unter anderem als Komponist für den Welthit „New York, Rio, Tokio“ aus den 80er Jahren verantwortlich ist. Herting arbeitet seit 1998 als Gastdirigent, Komponist und Arrangeur der WDR-Big-Band, ist einer der Miterfinden von „Live im Lessing“ und macht regelmäßig bei den Leverkusener Jazztagen mit.

Danach wurde es richtig feierlich – es folgte die Kategorie „Lebenswerk“: Leitner sprach von einem „der bedeutensten Künstler der Nachkriegszeit“ und was sakrale Arbeiten angeht, hat Leitner sicher recht. Der Wesselinger Künstler Paul Nagel wurde mit der aus einem Rheinkiesel, Gold und künstlich gerostetem Edelstahl in Handarbeit gefertigten Skulptur für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Gerade erst war Nagel aus Rom gekommen, wo der Papst seine Edith-Stein-Statue am Petersdorm geweiht hatte (wir berichteten). Nagel sei jemand, der das Gesamtkunstwerk Kirche gestalte.

Weiter ging es mit der Kategorie Sport und da hatten es die beiden Nominierten Andre Sommer (9 Jahre, einer der erfolgreichsten Nachwuchsschwimmer seiner Altersklasse in Deutschland) und Christine Knopp (aufopferungsvolle Betreuerin des Mädchenfußballs der Spielvereinigung Wesseling) natürlich sehr schwer gegen diesen Kandidaten: Günter Nett, seines Zeichens 35 Jahre Trainer der Leichtathletikabteilung des TuS Wesseling. Logisch ging der Oskar an Nett, der „Generationen von Wesselinger Jugendlichen sportlich aktiviert“ habe. Und er war es, der die berühmte Wesselinger Mannschaft für „Spiel ohne Grenzen“ zusammen gestellt hatte. Wie die vor ihm Geehrten war auch Nett sichtlich stolz auf seinen Preis, den er – wie alle anderen Preisträger – aus der Hand eines Sponsors erhielt.

„Wir würden gerne mit der kompletten Band spielen, aber dann würde dem ein oder anderen der Hummer von Teller fliegen“, schmunzelte Klaus Opree, der mit seiner Band Undercover in der Kategorie Soziales auf der Liste der Nominierten stand und drei Songs zum besten gab. Die Rockband veranstaltete im Mai ein Benefizkonzert für den Wesselinger Jörg Streese (wir berichteten), der im Rollstuhl sitzt und dringend ein so genannten „Hand Bike“ (ein spezieller Rollstuhl) benötigte, um mehr Bewegungsfreiheit zu haben. 4000 Euro kamen bei dem Konzert zusammen, und Jörg, der zurzeit wieder im Krankenhaus liegt, bekam sein Bike.

Neben Undercover waren Margit Knaust und die Gymnasiasten Johannes Grimm (18), Dennis Glogau (20) und Tony Grzyb (18) nominiert. Knaub kam vor 20 Jahren nach Wesseling und kümmerte sich um ihre nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmte Schwiegermutter und übernahm nach deren Tode Patenschaften in einem Altenheim in Rodenkirchen. Auch vom Tode ihres Mannes sowie dem Unfalltod ihres Sohnes ließ sie sich von ihrem sozialen Engagement nicht abhalten, betreut heute ihre 91-Jährige Mutter und hilft ausländischen Mitbürgern bei Behördengängen.

Die drei jungen Männer betreuen seit 1999 ihren Mitschüler Marcel Adams, der nach einem Unfall (er wurde am Entenfang von einem Auto erfasst) querschnittgelähmt ist. Sie helfen ihm in der Schule, zeigen für ihn auf, blättern um, und nehmen Marcel überall mit hin. Das Engagement von Knaust, Grimm, Glogau und Grzyb fand die Jury dergestalt beeindruckend, dass kurzerhand einfach alle vier ausgezeichnet wurden. Damit konnten auch die Jungs von Undercover leben: „Euer Applaus ist uns Auszeichnung genug“, meinte Opree schon im Vorfeld.

„Forschung und Wissenschaft“ hieß die nächste Kategorie und hier waren mit Daniel Hegemann, Christian Weigel und Christian Grozescu drei Schüler des Käthe Kollwitz Gymnasiums nominiert. Den Preis heimsten schließlich die beiden Christiane ein, die mit ihrem „Lotus-Effekt“ Landessieger bei „Schüler experimentieren“ wurden. „Wir hatten keine Lust zu spülen, und da fingen wir an zu experimentieren“, so Grozescu zum Auditorium. Beim Lotus Effekt handelt es sich um ein Material, an welchem – ähnlich den Blättern der Lotusblüte – Wasser einfach abperlt.

Zum Schluss schließlich wurde der Oskar für den „Wesselinger des Jahres“ verliehen. Und der ging an gleich ganz viele Wesselinger – nämlich Ursula Jürgen und ihr Team von der Kindertagesstätte Regenbogen. Hier nämlich findet eine ganz besondere Beziehung zwischen Alt und Jung statt: Die Kinder besuchen regelmäßig die Senioren im Luzia-Haus und an St. Martin werden die älteren Menschen in die KiTa eingeladen.

Es sei einer dieser üblichen Termine gewesen, berichtete Jürgen, als die Kinder im Seniorenheim gesungen haben. Dort stubste eine Frau im Rollstuhl ein Kind mit ihrem Stock an und das Kind erschrak: „Da dachte ich mir, wir müssen etwas unternehmen“, dachte Jürgen. Denn viele Kinder würden gar keine Großeltern mehr haben, und Ältere als Teil der Gesellschaft nicht mehr wahr nehmen. „Leider sind unsere Hauptdarsteller – die Kinder und die Senioren jetzt schon im Bett, doch ihnen gilt unser ganzer Dank“, schloss Jürgen ihre Dankesrede.

Quelle: http://www.werbekurier.de

Einsatz mit Oskar gewürdigt – Kölnische Rundschau

WESSELING. Für ihr herausragendes Engagement belohnte die Bürgerstiftung am Samstag im Rheinforum sieben Personen beziehungsweise Gruppen mit dem Leistungs-Oskar.

Die Auszeichnung in der Kategorie Sport ging an den ehemaligen Schuldirektor der Albert-Schweitzer-Grundschule, Günter Nett. Er hat Generationen von Wesselinger Jugendlichen an den Sport herangeführt und ihnen die Freude an sportlichen Aktivitäten vermittelt.

In der Kategorie Kunst konnte sich der Musiker Mike Herting gegen den Maler Otto Scholtes und den Karikaturisten Martin Perscheid durchsetzen. Herting schrieb unter anderem den Welthit „New York, Rio, Tokio“.

Auch Bildhauer Paul Nagel wurde auf die Bühne gebeten, weil ihm der Oskar für sein Lebenswerk überreicht wurde. Sein Bestreben sei, das Wahre, das Gute und die Schönheit zusammenzubringen, daraus schöpfe er die Kraft für sein Schaffen, erklärte der 80-Jährige, der gerade erst aus Rom zurückgekehrt ist, wo seine aus Marmor geschaffene Statue von Edith Stein von Papst Benedikt gesegnet wurde.

Die Band Swing Drive spielte den Tusch für Margit Knaust sowie Marcel Adams und seine Mitschüler aus der Jahrgangsstufe 13 des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums. Für ihr Engagement insbesondere älteren Menschen gegenüber erhielt Margit Knaust den Oskar in der Kategorie Soziales, ebenso wie die Klassenkameraden von Marcel Adams. Der junge Mann sitzt seit einem schweren Unfall 1999 querschnittsgelähmt im Rollstuhl und ist auf die Hilfe seiner Mitschüler angewiesen. In seiner kurzen Laudatio lobte Moderator Günter Leitner das Engagement der Gymnasiasten.

Den Lotuseffekt untersuchten die beiden Gymnasiasten Christian Weigel und Christian Grozescu. Dafür erhielten sie 2005 den ersten Preis bei „Jugend forscht“ und am Samstag den Oskar für den Bereich Wissenschaft. Dem Team der Kindertagesstätte Regenbogen wurde für seine Kooperation mit den Senioren des St.-Lucia-Hauses der Oskar in der Kategorie „Wesselinger des Jahres“ überreicht. Die Leistungs-Oskars sind jeweils mit einem Preisgeld von 1000 Euro dotiert.

Quelle: http://www.rundschau-online.de

Oskars wie in Hollywood – Rundschau

WESSELING. Der Countdown läuft: Erstmals verleiht die Wesselinger Bürgerstiftung am 21. Oktober sieben Oskars. „Die Resonanz war einfach großartig“, freute sich Harald Nauroschat vom Vorstand der Bürgerstiftung. Der Vorstand hatte die Bevölkerung aufgerufen, Vorschläge von Personen oder Gruppen einzureichen, die sich über alle Maße in den Bereichen Kultur, Soziales, Sport und Wissenschaft engagieren.
Darüber hinaus werden ein Oskar für ein Lebenswerk und ein Oskar des Jahres verliehen. Nominiert sind 16 Leute. Sie, aber auch alle Wesselinger Bürger sind herzlich eingeladen, der feierlichen Verleihung im Rheinforum ab 19.30 Uhr beizuwohnen. Der Eintritt kostet 29 Euro. Im Eintrittspreis enthalten ist ein Drei-Gänge-Menü inklusive Wein und Wasser. Jugendliche und Studenten brauchen für die gleichen Leistungen nur 15 Euro Eintritt zu zahlen. Durch das unterhaltsame Abendprogramm führt Moderator Günter Leitner. Die Band Swing Drive wird mit Auszügen aus ihrem Repertoire zur Unterhaltung beitragen.

Die Idee, das Engagement von Wesselinger Bürgern mit so genannten Leistungs-Oskars zu honorieren, ist in der Zukunftswerkstatt von Stephan Rodtmann vorgeschlagen worden. Aus der Zukunftswerkstatt wuchs die Bürgerstiftung und dort ist auch Rodtmann heute noch aktiv im Vorstand tätig. Die Institution hat es sich zur Aufgabe gemacht, gemeinnütziges und mildtätiges Engagement zu fördern. Zurzeit verfügt die Bürgerstiftung, die erst vor etwa zwei Jahren aus der Taufe gehoben wurde, über einen Kapitalstock von rund 80 000 Euro. Nachdrücklich betonte Nauroschat, dass sich der Vorstand über Anregungen aus der Bevölkerung riesig freuen würde. „Wer bei uns mitmachen möchte und sich für ein lebenswerteres Wesseling einsetzen möchte, ist herzlich eingeladen.“

Der Festakt zur Verleihung der Leistungs-Oskars wird ganz aus Spenden finanziert. Von den Erträgen der Bürgerstiftung wurden in der Vergangenheit bereits Autorenlesungen für Kinder finanziert. In diesem Jahr möchte man die Schultheatervorführung in der Fröbelschule mit 500 Euro bezuschussen. Die Oskars wurden von den Wesselinger Künstlern Thorsten Gripp und Helmut Kratzfeld gestaltet. Sie bestehen aus von Jutta Graf (Bürgerstiftung) gesuchten Rheinkieseln, die Edelsteinschleifer Reinhard Braun dann auf Hochglanz poliert hat. Der Kopf des Oskars ist aus Gold. Er wurde von Goldschmied Mary Saucke konzipiert und setzt dem Stein wahrhaft die Krone auf.

Alle Steine sind ganz verschieden. Passend zum jeweiligen Stein wurden die „Füße“ gefertigt. Dabei handelt es sich um aufgearbeitete Restmaterialien aus der Wesselinger Industrie.

Karten: Hotel am Rhein und in der Rathausbuchhandlung

Quelle: http://www.rundschau-online.de

Oskar mit Gold und Kiesel aus dem Rhein

Bürgerstiftung vergibt Preis am 21. Oktober

Ein in sieben Stunden Feinarbeit polierter Rheinkiesel, auf einem Sockel aus chemisch gerostetem Edelstahl, versehen mit einer schwingenden Kugel aus feinstem Gold: So sieht er aus, der Leistungsoskar, den die Bürgerstiftung Samstag, 21. Oktober an verdiente Wesselinger Bürgerinnen und Bürger zu vergeben gedenkt – im Rahmen einer „Oskarnacht“, wie sie (so die Organisatoren) die Stadt am Rhein noch nicht gesehen habe. Exklusiv präsentiert der „Werbekurier“ die von zwei Wesselingern entworfene Skulptur und dem vorangegangen war ein – quasi – Geheimtreffen mit Helmut Gratzfeld und Torsten Gripp. Diese nämlich hatten die Idee zur Gestaltung der Skulptur: „Es sollte ja was mit Wesseling und dem Rhein zu tun haben“, so Gratzfeld, dessen renommierte Werbeagentur unter anderem für die Bundeswehr und die Köln-Messe arbeitet. Und mit dem Kölner Goldschmied Marc Saucke und dem Wesselinger Edelsteinschleifer Rainer Braun wurden zwei Künstler gefunden, die die Ideen von Gratzfeld und Gripp (er ist selber Künstler) in etwa 15 Stunden Arbeit pro Skulptur gekonnt umsetzten. Vergangene Woche tagte die Jury, um aus den rund 80 Vorschlägen, die auf der Internetseite des Veranstalters, der Bürgerstiftung Wesseling eingegangen waren, die Sieger zu ermitteln.

Zur Erinnerung: Die Bürgerstiftung hatte den Bürgerpreis ausgerufen, um die Arbeit von Menschen, die sich in den Bereichen „Soziales“, „Wirtschaft“, „Wissenschaft“ und „Kultur“ um die Stadt verdient gemacht haben, zu würdigen. Außerdem gibt es noch einen Extra-Preis für eine Person des öffentlichen Lebens.

Wenn der Oskar im Rheinforum verliehen wird, dann soll es richtig festlich zugehen, schwärmt Harald Nauroschat vom Vorstand der Bürgerstiftung. „Mit rotem Teppich, feinsten Speisen und erlesenen Getränken“, führte er aus. Moderatorentechnisch ist auf jeden Fall schon mal beste Stimmung garantiert: Günter Leitner, der für seine Erlebnistouren durch Köln bekannt ist.

Quelle:Werbekurier