Eine Stiftung – bleibt

Bürgerstiftung Wesseling stellt sich bei Seniorenunion der CDU Wesseling vor

Wesseling 20.3.2013:  „Eine Stiftung – bleibt“, so lautete das Thema des Vortrag, den Stephan Rodtmann, Allgemeinarzt aus Wesseling für die Bürgerstiftung Wesseling bei den Senioren hielt. „So aufmerksam und interessierte Zuhörer habe ich selten erlebt, ich bin froh und dankbar, dass ich die Idee und das Konzept unserer Bürgerstiftung vorstellen darf “, so Rodtmann. Unter souveräner Leitung von Maria Mund fanden im randvollen Sälchen des Wirtz-Hauses zunächst die Vorstandswahlen statt, die vom Ehrenvorsitzenden Peter Jansen geleitet wurde, der im Übrigen ebenfalls Kuratoriumsmitglied der Bürgerstiftung ist.

Vor 100 Jahren gründete sich die weltweit erste Bürgerstiftung, die Cleveland Foundation, und sie verwaltet inzwischen 1,2 Milliarden Dollar. „Eine Stiftung wirkt über viele Generationen und wenn Sie zustiften bleibt Ihr Geld im Stiftungsvermögen, es wird niemals angetastet, nur die Erträge kommen guten Zwecken zugute“  führte Rodtmann aus.

Was bleibt von mir? Wie kann ich unsere Stadt auf lange Sicht fördern? Kann ich etwas vermachen? Ist mein Geld in guten Händen?

Diese Fragen konnten zufriedenstellend beantwortet werden, nachdem sich alle ein Bild von den Aktivitäten der Stiftung machen konnten: Der Leistungsoskar, der Preis der Bürgerstiftung für besonderes Engagement für Lebenswerk, Soziales, Kultur, Jugend, Handwerk und Wissenschaft in Wesseling. „Alt trifft Jung“, „Alterwerden in Wesseling“, das waren Veranstaltungen zum Thema Zusammenleben. Informationsveranstaltungen der Stiftung: „Wasserstoffregion Rheinland“, „Neue Wege in Sachen Energie“, „Entwicklung und Zukunft des Wesselinger Krankenhauses“  sollen neue Entwicklungen anstoßen. „Urknall“ mit Prof.Biebel vom CERN Genf brachte Spitzenwissenschaft nach Wesseling. Wolfgang Bosbachs Vortrag „Energiewandel“ rundete die Serie ab.

Dichterlesungen während einer Schiffstour („Wesseling liest“), „Mainachtssingen“ und ein konzertanter ökumenischer Abend mit den Kirchen und der Kolpingfamilie stehen für kulturelle Förderung, die die Bürgerstiftung aktiv betreibt. Nicht zuletzt stellte Rodtmann federführend das Projekt „Entdecke Wesseling“ vor. Auf der Internetseite komma-rhein.de sammelt er Anekdoten, Geschichten und Einsichten von Wesselingern. Sie werden in einem Bildband und als Hörbuch erscheinen. Der kreative Kopf der Stiftung, Torsten Gripp,  übernimmt Gestaltung und Layout. Mit seiner unnachahmlichen, sonoren Stimme liest er die Geschichten für das Hörbuch ein. Die Bürger werden noch aufgerufen Bilder und Kunstwerke einzusenden, die die Geschichten illustrieren.

Bernd Wagner, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung faßte zusammen: „Das war ein gelungener Abend, wir fühlten uns bei den CDU-Senioren sehr wohl und freuen uns auf gemeinsame Projekte.“

Große Gala 2012

Verleihung des Leistungsoskars dotiert mit  je 1.000,- Euro, Gala-Abend im Rheinforum
Gestaltung der Trophäe Torsten Gripp, Fertigung Rüdiger Scholz, Fa. Graf, Wesseling

Schirmherr: Dr. Jürgen Rüttgers, ehem. Ministerpräsident NRW
Kultur: Richard Dold, Urgestein mehrerer  Chöre
Sport: Vermins, Base- und Softballmanschaft mit Trainer Udo Dehmel
Soziales: Olaf Sowietzki und Michael Michels, Radwerkstatt
Wissenschaft: Prof.Dr. Sabine Doering-Manteuffel
Lebenswerk:  Franz-Josef Thiemermann, Direktor i.R., Käthe-Kollwitz-Gymnasium, Mundart-Autor
Wesselinger des Jahres: Dr. Wilhelm Künsting, Autor, Musiker
Moderation: Simone Standl, WDR
Musik: HCC Bigband

Bericht aus dem Werbekurier zu unserem Leistungsoskar 2012
Bericht Leistungsoskar-2012.pdf

Bürgerstiftung will Energiekonzept erstellen

Vortrag Antrieb mit Wasserstoff als Option

Auf Initiative von Harald Nauroschat von der Bürgerstiftung Wesseling fand im großen Sitzungssaal des Weselinger Rathauses eine Informationsveranstaltung zum Thema Wasserstoff als innovative Energiequelle statt. Der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet in seiner  Ausgabe vom 13./14.05.2010 darüber:

Grundtenor des Vortrags (und des Berichts) war, dass zwar die Brennstoffzellen-Technik noch in den Kinderschuhen stecke und noch nicht Marktreife erreicht habe. Langfristig führe aber nichts an dieser alternativen Energie vorbei. Die Chemie-Region um Köln habe einen einzigartigen Standortvorteil, weil hier der Brennstoff Wasserstoff reichlich als Nebenprodukt vorhanden sei.
Damit verbinde sich die Chance für die Region Technologieführerschaft zu übernehmen.
Die Bürgerstiftung wird das Thema weiter im Bewußtsein halten.

Gala für Wesselinger Oskar-Preisträger

Wesseling – Am Samstagabend verlieh die Wesselinger Bürgerstiftung zum zweiten Mal den Preis an jene, die sich in verschiedener Hinsicht für die Stadt besonders verdient gemacht haben. 80 Bewerbungen für die Auszeichnung waren in den vergangenen Wochen eingegangen. Ein sechsköpfiges Gremium hatte schließlich über die Oskar-Würdigkeit zu entscheiden. Verliehen wurde der Preis in den Kategorien Sport, Kultur, Industrie / Handwerk / Wissenschaft, Soziales, Jugend sowie für das Lebenswerk.

„Die Entscheidung ist uns vor allem in den Bereichen Soziales und Kulturelles schwer gefallen“, sagt Harald Nauroschat von der vor fünf Jahren ins Leben gerufenen Bürgerstiftung. Bei einer festlichen Gala mit buntem Kulturprogramm dankte die Stiftung nun den Preisträgern samt ihrer Familien und überreichte den Pokal sowie ein Preisgeld von jeweils 500 Euro. Den Oskar aus Glas und Plattgold hatte der Wesselinger Künstler Torsten Gripp entworfen.

„Zu Frau Bornheim kann man immer kommen. Wenn sie kann, hilft sie jedem.“ Diese Sätze einer Nachbarin hatten schließlich den Ausschlag gegeben, den Oskar für soziales Engagement an Marga Bornheim zu vergeben. Bereits als Leiterin der Caritas ist sie für andere tätig. Doch die Liste ihrer ehrenamtlichen Aufgaben ist noch viel länger: Mittagessen und Frühstück für Senioren macht sie ebenso wie Deutschunterricht und Tanzen mit Immigrantinnen, Heiligabend für Alleinstehende – um nur einiges zu nennen.

In der Kategorie Kultur fiel die Wahl schließlich auf Christa und Johannes Becker, die im Jahr 1982 die Katholische Öffentliche Bücherei der Pfarrei St. Andreas aufgebaut hatten. Seit dieser Zeit erhalten sie die Bücherei mit 14 000 Ausleihungen pro Jahr ehrenamtlich am Leben.

Die Würdigung nicht mehr erleben konnte Lorenz Meschede. Im vergangenen Jahr war der Bäckermeister verstorben. Doch „Wesseling darf sich glücklich schätzen, einen der zehn besten Bäcker Europas in seinen Mauern zu wissen.“ Mit diesen Worten begründete Tilmann Kinkel die Oskarvergabe posthum in der Kategorie Handwerk. Im Jahr 2008 war Lorenz Meschede von einer Jury zu Europas besten Bäckern gekürt worden. Ein weitere Grund für die Vergabe an den leider Verstorbenen war laut Nauroschat: „Der Preis soll auch andere motivieren.“

Ein weiterer Oskar wurde an Professor Neven Olivari vergeben, den jahrelangen Chefarzt der Plastischen Chirurgie am Dreifaltigkeits-Krankenhauses. Als das Lebenswerk des über Deutschland hinaus bekannten Mediziners gilt nicht zuletzt der Aufbau der plastischen Chirurgie der Wesselinger Klinik.

In der Kategorie Sport ging der Oskar an Nildem Kayas, Europameisterin, deutsche Meisterin und schließlich Weltmeisterin 2008 in der Kampfsportart Taekwondo. Und schließlich wurde der Preis für die Jugend an die Wesselinger Jugendfeuerwehr übergeben.

„Ich habe sehr großen Respekt vor den Preisträgern“, resümiert Harald Nauroschat die diesjährige Oskarvergabe. Zwar gab es keinen roten Teppich wie beim Vorbild aus Hollywood. Doch festlich ging es dennoch zu im Rheinforum, wo noch bis tief in die Nacht hinein gebührend gefeiert wurde.

Leistungsoskar 2009

Die Bürgerstiftung Wesseling ehrt mit dem Leistungsoskar 2009 wieder Menschen für Ihren Verdienst an der Gesellschaft.

folgen Sie diesem >Link um den Bericht aus dem Wesselinger Markt Magazin zu öffnen.

Werbekurier vom 26.08.2009

Wesseling (mm). „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“: Goethes Worte sind nicht nur Ausdruck einer humanistischen Weltanschauung, sondern vermitteln auch, wen die Bürgerstiftung Wesseling mit dem Leistungsoskar ehren will. Nämlich Menschen, die sich in den Kategorien „Sport“, „Kultur, „Industrie und Handwerk“, „Wissenschaft“ und „Lebenswerk“ besonders in und für Wesseling verdient gemacht haben.

Und gesucht werden diese zu ehrenden Menschen über die Bürgerschaft. Ergo: Wer jemand kennt, der sich besonders für Wesseling in diesen Bereichen verdient gemacht hat, sollte seinen Vorschlag schleunigst bei der Bürgerstiftung einreichen: Bürgerstiftung Wesseling, Auf dem Rheinberg 2, 50389 Wesseling. Oder bei Vorstandsmitglied Harald Nauroschat, Roisdorfer Straße 23. Unter allen Teilnehmern, die Vorschläge einreichen, werden drei Rundflüge über das Rheinland ausgelost. Am 7. November dann werden die Auszeichnungen im Rahmen der „Oskarnacht“ im Rheinforum verliehen.

Patenschaften mit Senioren

VON MICHAEL KASISKE, 25.11.07, KSTA

Wesseling – „Jung und Alt leben doch in Parallelwelten, und da ist viel Austausch nötig“, erklärte Harald Nauroschat von der Wesselinger Bürgerstiftung. Um einen Austausch zwischen den beiden Welten zu ermöglichen, hatte die Bürgerstiftung jüngere und ältere Menschen ins Rheinforum eingeladen und freute sich über rund 300 Besucher.

Auf dem Programm standen gemeinsame Spiele, eine Aufführung der Kindertagesstätte Regenbogen und ein Vortrag von Professor Christoph Jacobi über neue Operationstechniken für Menschen im fortgeschrittenen Alter. Der in Bornheim lebende Schauspieler Günter Lamprecht erzählte aus seinem Leben und betonte. „Ich bin seit über zehn Jahren im Vorgebirge zu Hause, was auch daran liegt, dass das Stammhaus für meine Gesundheit das Wesselinger Dreifaltigkeitskrankenhaus ist“. Die Firma Basell hatte das Mittagessen gestiftet, was von Auszubildenden, der Jugendfeuerwehr und der Jugend der KG Prinzengarde serviert wurde.

„Dieser Tag sollte Initialzündung sein, und es ist fantastisch, dass er das mit diesem Projekt nun auch sein wird“, freute sich Nauroschat nach einem Gespräch mit Dirk Berger, dem Konrektor der Albert-Einstein-Realschule. Denn die Schüler der Schule wollen Patenschaften mit älteren Menschen eingehen.

Zum einen können die Schüler zwischen 14 und 16 Jahren den älteren Menschen vorlesen, beim Einkaufen helfen oder ihnen sogar in der Schule Computerkurse geben und zum anderen: „Unsere Schüler profitieren von der Lebenserfahrung und stärken so durch das konkrete Handeln ihre Sozialkompetenz“.

Die 14-jährige Jeanette Rollkowski war einer der zwölf Schüler der Albert-Einstein- Schule, die im Rheinforum dabei war und zu einer solchen Patenschaft bereit ist. „Wenn ich alt wäre, würde ich mich auch freuen, wenn Jugendliche mal vorbeikämen und den Erzählungen der älteren Menschen zuzuhören ist bestimmt spannend, denn früher war ja doch vieles anders“. Die Bürgerstiftung will die Patenschaften zwischen Jung und Alt nun organisieren.