Dr. Wilhelm Künsting liest am 23.03.2018 um 19:00 Uhr „1974: Der Sommer, als ich ein Hippie war“

Herrn Dr. Wilhelm Künsting setzt die Reihe unserer illustren Gastreferenten fort und liest aus seinem neuen Roman „1974: Der Sommer, als ich ein Hippie war“

Termin:
Freitag, 23.03.2018 um 19:00 Uhr, Flach-Fengler-Str. 89A in den Räumen der Bürgerstiftung Wesseling
Eintritt ist frei – Spenden erlaubt 

Wir freuen uns auf eine interessante Lesung, in der Humor nicht zu kurz kommen wird, die aber auch Anstöße zum Nachdenken bieten wird. Anschließend besteht genügend Zeit für den gemeinsamen Gedankenaustausch und die Diskussion mit dem Autor.

Dr. Wilhelm Künsting

Hintergründe: Wie dieser Termin entstand:

„Handball in Wesseling – ein persönlicher Rückblick “

– Zwei Wesselinger und eine ganz spezielle Lesung –

Neulich im Baumarkt:

„Hallo, Wilhelm! Mensch, lange nicht gesehen!“

„Hallo, Harald! War ne Weile in Portugal . . . hab einen Roman geschrieben.“

„Echt? Und wie heißt der?“

„1974 – der Sommer, als ich ein Hippie war . . . spielt in Wesseling . . .  geht um meine Hippiezeit, kommt aber auch viel Handball vor.“

„Das klingt ja spannend . . .“

So begann vor einer Weile das Gespräch zweier Freunde, die sich nun schon seit 50 Jahren kennen: Harald Nauroschat, stellvertretender Vorsitzender der Wesselinger Bürgerstiftung und Dr. Wilhelm Künsting, 18 Jahre lang einer der Chefautoren der Kölner Stunksitzung, Headwriter und Mitentwickler verschiedener erfolgreicher Fernsehformate wie „Schreinemakers Live“ und „RTL SamstagNacht“ – und 2012 „Wesselinger des Jahres“ und Preisträger des von der Bürgerstiftung initiierten „Leistungsoskars“.

Was die beiden Männer noch miteinander verbindet: Sie sind beide Wesselinger, denen Wesseling am Herzen liegt, sie sind beide ihr Leben lang ihrer Heimatstadt treu geblieben – und sie verbindet seit den 70ger Jahren die Leidenschaft für das Handballspielen.

Noch im Baumarkt war eine Idee geboren: Wie wäre es mit einer Lesung . . . wir laden alle ehemaligen Handballer ein . . . na, klar, das machen wir! Und nun ist es soweit: Am Freitag, den 23. März, 19 Uhr, wird Dr. Wilhelm Künsting in den Räumen der Bürgerstiftung, Flach-Fengler-Straße 89, aus seinem Roman vorlesen, und zwar die Kapitel, in denen es um das Handballspielen geht.

Der Autor weiß übrigens, wovon er schreibt: Er spielte in den 70ger Jahren (in den goldenen Zeiten des Wesselinger Handballs, als man noch in der Oberliga spielte) in der 1.Mannschaft des TuS Wesseling. Damals, als bei jedem Heimspiel in der ausverkauften Kronenbuschhalle die Stimmung durch die Decke ging – besonders, wenn man gegen die Lokalrivalen aus Brühl und Hürth spielte.

Aber „1974“ ist durchaus keine nostalgische Sammlung von netten Anekdoten, sondern vielmehr das Porträt einer Zeit ohne social media, als der Sport (ganz besonders in einer Kleinstadt wie Wesseling) noch eine ganz andere Rolle spielte und sowohl den Aktiven als auch den Zuschauern die Möglichkeit für eine identitätsstifende Erfahrung bot. Diese Lesung möchte daher nicht nur die Freude und die Begeisterung vermitteln, die junge Menschen in den 70ger Jahre hatten, sondern darüber hinaus zum Nachdenken anregen, ob unserer modernen Gesellschaft nicht eine Qualität verloren gegangen ist, die wir dringend brauchen: Uns zu einem Ort und seinen Menschen zugehörig zu fühlen und Verantwortung dafür zu übernehmen, diese Stadt so mitzugestalten, dass sich seine Bewohner als Gemeinschaft verstehen.

Natürlich sind zu dieser Veranstaltung nicht nur Handballer willkommen, sondern alle Wesselinger, ob jung oder alt, sind herzlich eingeladen! Und noch eins kann man jetzt schon versprechen: In dieser Lesung wird der Humor nicht zu kurz kommen!

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