Einsatz mit Oskar gewürdigt – Kölnische Rundschau

WESSELING. Für ihr herausragendes Engagement belohnte die Bürgerstiftung am Samstag im Rheinforum sieben Personen beziehungsweise Gruppen mit dem Leistungs-Oskar.

Die Auszeichnung in der Kategorie Sport ging an den ehemaligen Schuldirektor der Albert-Schweitzer-Grundschule, Günter Nett. Er hat Generationen von Wesselinger Jugendlichen an den Sport herangeführt und ihnen die Freude an sportlichen Aktivitäten vermittelt.

In der Kategorie Kunst konnte sich der Musiker Mike Herting gegen den Maler Otto Scholtes und den Karikaturisten Martin Perscheid durchsetzen. Herting schrieb unter anderem den Welthit „New York, Rio, Tokio“.

Auch Bildhauer Paul Nagel wurde auf die Bühne gebeten, weil ihm der Oskar für sein Lebenswerk überreicht wurde. Sein Bestreben sei, das Wahre, das Gute und die Schönheit zusammenzubringen, daraus schöpfe er die Kraft für sein Schaffen, erklärte der 80-Jährige, der gerade erst aus Rom zurückgekehrt ist, wo seine aus Marmor geschaffene Statue von Edith Stein von Papst Benedikt gesegnet wurde.

Die Band Swing Drive spielte den Tusch für Margit Knaust sowie Marcel Adams und seine Mitschüler aus der Jahrgangsstufe 13 des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums. Für ihr Engagement insbesondere älteren Menschen gegenüber erhielt Margit Knaust den Oskar in der Kategorie Soziales, ebenso wie die Klassenkameraden von Marcel Adams. Der junge Mann sitzt seit einem schweren Unfall 1999 querschnittsgelähmt im Rollstuhl und ist auf die Hilfe seiner Mitschüler angewiesen. In seiner kurzen Laudatio lobte Moderator Günter Leitner das Engagement der Gymnasiasten.

Den Lotuseffekt untersuchten die beiden Gymnasiasten Christian Weigel und Christian Grozescu. Dafür erhielten sie 2005 den ersten Preis bei „Jugend forscht“ und am Samstag den Oskar für den Bereich Wissenschaft. Dem Team der Kindertagesstätte Regenbogen wurde für seine Kooperation mit den Senioren des St.-Lucia-Hauses der Oskar in der Kategorie „Wesselinger des Jahres“ überreicht. Die Leistungs-Oskars sind jeweils mit einem Preisgeld von 1000 Euro dotiert.

Quelle: http://www.rundschau-online.de